Fußball DFB
Verurteilter Karl geht in die Revision

Der wegen Wettbetrug zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Steffen Karl akzeptiert das Urteil des Berliner Landgerichtes nicht. Der Fußballprofi legte gegen seine Verurteilung Revision ein.

Im Wett- und Manipulationsskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer gibt es weiterhin kein einziges rechtskräftiges Urteil - gegen alle sechs Urteile wurde Revision eingelegt. Das Strafverfahren des wegen Beihilfe zum Wettbetrug verurteilten Fußballspielers Steffen Karl geht ebenfalls in die zweite Runde vor dem Bundesgerichtshof. "Er hat über seinen Verteidiger Revision eingelegt", bestätigte ein Sprecher des Berliner Landgerichts.

"Wir sind mit der Rechtsauffassung des Gerichts nicht einverstanden, sondern der Meinung, dass das Verhalten, das auch unserem Mandanten vorgeworfen wurde, juristisch gesehen kein Betrug ist", begründete Karls Anwalt Andreas Bartholome den Schritt, betonte aber zugleich: "Das ändert aber nichts an der Richtigkeit von Karls Geständnis."

Karl war am vorvergangenen Donnerstag als letzter von sechs Angeklagten verurteilt worden. Nach einem überraschenden Geständnis Karls hatte die 12. Große Strafkammer auf neun Monate Freiheitsstrafe, die für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden, entschieden. Außerdem soll Karl 50 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

© SID

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