Fußball DFB
Zwanziger gibt Zukunfts-Ambitionen preis

Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger hat seine Ambitionen offenbart, nicht nur Nachfolger von Gerhard Mayer-Vorfelder werden zu wollen, sondern auch in die internationalen Exekutiv-Gremien aufzusteigen.

Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger (60) hat in der Zukunft viel vor: Der 60-Jährige strebt auf einem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im September an, zum alleinigen DFB-Boss und Nachfolger von Gerhard Mayer-Vorfelder (72) aufzusteigen. Weiterhin gab Zwanziger preis, dass sich seine Ambitionen nicht nur auf nationaler Ebene bewegen, sondern er auch in den internationalen Gremien Nachfolger von "MV" werden will.

Dies betrifft insbesondere die Exekutiv-Komitees der Europäischen Fußball-Union Uefa und des Fußball-Weltverbandes Fifa. Zurzeit bilden Zwanziger und Mayer-Vorfelder, der als DFB-Präsident sowohl in der Exekutive der Fifa als auch der Uefa vertreten ist, eine Doppelspitze im DFB.

DFB-Präsident soll sich international positionieren

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hat Zwanziger bekundet, dass er inzwischen der Meinung ist, dass sich ein DFB-Präsident international positionieren müsse. Außerdem gelte: Ein Präsident müsse dort, wo die Musik gemacht werde, nicht nur präsent sein, sondern sich auch einbringen können.

Derzeit vertritt Mayer-Vorfelder den DFB in den Exekutiv-Gremien sowohl in der Fifa (bis 2007) wie auch in der Uefa (bis 2008). Zwanziger scheint, wie seinerzeit Egidius Braun, einen Sitz in der Uefa-Exekutive anzustreben. Da es dort nicht nur um Nationalmannschafts-, sondern auch um Vereinsinteressen geht, ist diese Position wichtiger als das Äquivalent bei der Fifa.

Dafür scheint nach Informationen der FAZ WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer vorgesehen zu sein. Nachdem der aktuelle Uefa-Präsident Lennart Johansson (76) offensichtlich eine vierjährige Verlängerung seines Mandates anstrebt und Beckenbauer eine Kampfabstimmung scheut, scheint dieser Ausweg nach der WM logisch. Bislang hatte Beckenbauer seine offizielle Kandidatur für die Uefa-Präsidentschaft offen gelassen. Nur Frankreichs Fußball-Idol Michel Platini hat bislang sicher angekündigt, sich um den Uefa-Vorsitz zu bewerben.

© SID

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