Fußball DFB
Zwanziger sieht DFB-Auswahl auf der Überholspur

DFB-Präsident Theo Zwanziger sieht die deutsche Nationalmannschaft auf dem besten Weg, den Sprung in die Weltspitze zu schaffen. Im Rechtsstreit mit dem adidas will sich Zwanziger dem Urteil der "Schiedsrichter" beugen.

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht laut Verbandspräsident Theo Zwanziger vor dem Durchbruch in die Weltspitze. "Ich glaube, der deutsche Fußball wird sich in den nächsten Jahren mit dem, was wir an Nachwuchskräften sehen und zu erwarten haben, durchaus in der Spitze Europas und in der Welt behaupten können", sagte Zwanziger im Interview mit der DSF-Sendung Bundesliga Aktuell.

Man habe bei der EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz daher nicht das Ziel, nach der Vorrunde fröhlich nach Hause zu fahren, sondern man wolle Europameister werden, ergänze der DFB-Boss.

"Der DFB ist vertragstreu"

Zudem versicherte Zwanziger, dass sich der DFB im Rechtsstreit um die Vertragsverlängerung mit Ausrüster adidas dem Urteil der "Schiedsrichter" beugen werde. "Wenn adidas Recht hat, dann ist der Vertrag verlängert und der DFB ist vertragstreu. Wir werden nie einen bestehenden Vertrag brechen und wenn es dafür noch soviel Geld geben könnte", meinte Zwanziger und ergänzte: "Sollte sich aber unsere Position durchsetzen, ist es unser gutes Recht und auch konsequent zu prüfen, ob ein sehr respektables und anerkennenswertes Angebot eines anderen Ausrüsters für die Entwicklung des gesamten deutschen Fußballs nicht auch ein sehr vernünftiger Weg sein kann."

Zu Unstimmigkeiten zwischen den langjährigen Partnern adidas und dem DFB war es gekommen, nachdem der amerikanische Sportartikel-Riese und Konkurrent Nike dem DFB ein Angebot von 2011 an über insgesamt eine halbe Milliarde Euro (62,5 Mill. Euro per annum) für acht Jahre unterbreitet hatte. Zuletzt hatte adidas sein Angebot von elf auf 22 Mill. Euro pro Jahr verdoppelt.

Für den DFB wird der Tübinger Universitäts-Professor Harm Peter Westermann als "Schiedsrichter" fungieren, die Interessen des Unternehmens aus Herzogenaurach vertritt Professor Peter Heermann aus Bayreuth.

© SID

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