Fußball DFB
Zwanziger sieht Hoyzer-Urteil als "klares Signal"

Die Verurteilung des Ex-Schiedsrichters Robert Hoyzer zu einer Haftsrafe war ganz im Sinne des DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger. "Ich bin mit dieser Entscheidung sehr einverstanden", so der promovierte Jurist.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat die Urteilsbestätigung gegen Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer begrüßt. "Ich bin mit dieser Entscheidung natürlich sehr einverstanden. Die Entscheidung zeigt, dass es sich weder um ein Kavaliersdelikt, noch um Gaunertum, sondern um strafbaren Betrug gehandelt hat", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf einer kurzfristig einberaumten Pressekonferenz in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

Zwanziger bewertete die Entscheidung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs als "klares Signal". Der Senat hatte in Leipzig die Revision in höchster Instanz verworfen und das Urteil des Landgerichtes Berlin gegen Hoyzer von zwei Jahren und fünf Monaten Haft bestätigt. "Das ist wichtig für unseren Fußball sowie für die gesamte Gesellschaft. Bei einem Freispruch wären die Menschen in die Orientierungslosigkeit geschickt worden", erklärte der promovierte Jurist.

Zwanziger sparte zudem nicht mit Kritik an Oberstaatsanwalt Hartmut Scheider als Vertreter der Bundesanwaltschaft, der für einen Freispruch Hoyzers plädiert hatte. Zwanziger bezeichnete den Antrag als "fahrlässig" und betonte: "Ich hätte mir vom Oberstaatsanwalt gewünscht, dass die Folgen eines Freispruchs für das Rechtsempfinden in unserer Gesellschaft mehr herausgearbeitet worden wären."

© SID

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