Fußball DFL
Rummenigge strebt Klärung der 50+1-Regelung an

Karl-Heinz Rummenigge fordert von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die baldige Klärung der 50+1-Regelung. Bisher sind Investoren dadurch am Einstieg bei Fußballvereinen gehindert.

Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Deutsche Fußball Liga (DFL) und fordert ein Ende der Diskussionen über den möglichen Einstieg von finanzstarken Investoren in die Bundesliga. "Mir wird das Thema zu sehr ausgesessen. Die DFL und der Ligavorstand müssen irgendwann Butter bei die Fische tun, wie man sich das in Zukunft vorstellt", sagte Rummenigge, der selbst dem Ligavorstand angehört, der Sport Bild.

Zwei-Drittel-Mehrheit für Satzungsänderung notwendig

Im vergangenen März hatte die DFL die Vertreter der 36 Erst- und Zweitligisten im Zuge der unter anderem von Hannovers Präsident Martin Kind vehement geforderten Abschaffung der 50+1-Regel zu einer Informationsveranstaltung geladen. Seitdem sei laut Rummenigge "nichts vorwärtsgegangen".

Die derzeit bestehende Regelung besagt, dass der Verein in einer Aktien- oder Kapitalgesellschaft immer 50 Prozent plus eine Stimme halten muss, um Herr im eigenen Hause zu bleiben. Für eine Satzungsänderung bedarf es jeweils einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Weiterhin spricht allerdings einiges dagegen, dass 25 der 36 Profiklubs für eine Abschaffung der 50+1-Regel und damit für eine Öffnung für finanzstarke Investoren stimmen würden.

© SID

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