Fußball DFL
Seifert kritisiert "Finanzdoping" in Topligen

Die Verschuldung der Klubs in den Topligen Europas stößt bei Christian Seifert auf Unverständnis. Der DFL-Boss unterstellt den Vereinen wettbewerbsverzerrendes "Finanzdoping".

DFL-Chef Christian Seifert hat die vor allem in Ländern wie Spanien, Italien oder England grassierende Schuldenmentalität im Fußball angeprangert. Er sehe es "sehr kritisch, dass manche Klubs für Spielerverkäufe viele Mill. Euro an Schulden anhäufen, die sie wohl niemals zurückzahlen können", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga der Bild: "Für mich ist das Finanzdoping, das den sportlichen Wettbewerb um die Uefa-Trophäen verzerrt und gefährdet."

Deshalb könne er auch auf einen deutschen Sieger in der Champions League verzichten, so lange das bedeute, dass der Verein Millionenschulden machen müsse. "Wenn alle Vereine nur ausgeben könnten, was sie tatsächlich haben, dann hätten wir in den letzten fünf Jahren mehr als einmal eine deutsche Mannschaft im Champions-League-Finale gehabt", sagte er.

© SID

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