Fußball EM
Ballack stößt am Montag zum Nationalteam

Der Zeitpunkt der Ankunft von Michael Ballack im Trainingslager des deutschen Nationalteams steht nun fest: Der Kapitän stößt am Montag in Kaiserslautern zur Mannschaft.

Michael Ballack wird erst am Montag in die EM-Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft einsteigen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte am Dienstag mit, dass der 31-Jährige in Kaiserslautern zur DFB-Auswahl stoßen werde. Dort findet am Dienstag das Länderspiel gegen Weißrussland statt.

Ballack bestreitet am Mittwoch in Moskau das Champions-League-Finale mit seinem Klub FC Chelsea gegen Manchester United und soll anschließend abseits der Nationalelf noch einige Tage zur Regeneration erhalten. Damit fehlt der Mittelfeldstar im Trainingslager auf Mallorca, wo sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw seit Montag auf die EM in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) vorbereitet.

Bierhoff hofft, dass Ballack das Finale der Königsklasse gewinnt, um dann "mit breiter Brust" bei der Mannschaft anzukommen. Doch auch für den Fall einer Niederlage ist Bierhoff nicht bange. "Wenn er verliert, wird er ein paar Tage durchsacken, dann aber den Mut und Willen haben, mit der Nationalmannschaft den Titel zu holen", meinte Bierhoff.

Lehmann nicht zu Verhandlungen nach Stuttgart

Derweil dementierte der ehemalige DFB-Kapitän, dass Torwart Jens Lehmann (FC Arsenal) am Dienstag zu Verhandlungen zum VfB Stuttgart reisen wollte. "Das ist eine Falschmeldung. Wir werden keinen Spieler aus dem Trainingslager weglassen, um Verhandlungen zu führen", erklärte Bierhoff.

Unterdessen bleiben die deutschen Urlauber auf Mallorca bei den Trainingseinheiten der Nationalmannschaft außen vor. Laut Bierhoff ist während des knapp zweiwöchigen Trainingslagers keine öffentliche Einheit geplant. "Wir haben uns im Vorfeld darüber Gedanken gemacht. Aber so ein öffentliches Training der Nationalmannschaft ist heutzutage nicht mehr ganz so leicht zu organsieren. Wir können nicht einfach die Tore aufmachen. Deshalb versuchen wir, einen Mittelweg zu finden. Wir planen, dass die Spieler Autogramme geben", sagte der 40-Jährige.

© SID

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