Fußball EM
Bundespolizei kontrolliert Züge nach Hooligans

Im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Belgien in Brüssel hat die Bundespolizei gezielt nach gewaltbereiten Hooligans gesucht.

Die Bundespolizei hat am Freitag im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft in Brüssel gezielt den Zugverkehr zwischen Deutschland und Belgien kontrolliert und nach gewaltbereiten Hooligans gesucht. "Wir führen regelmäßig Überwachungsmaßnahmen bei internationalen Sportveranstaltungen im grenznahen Raum durch. In Zusammenarbeit mit den belgischen Kollegen suchen wir gezielt nach bekannten Gewalttätern. Nach einer Einzelfallprüfung verweigern wir gegebenenfalls die Ausreise. Die ersten haben wir auch bereits angetroffen", sagte Ludger Intorp, stellvertretender Inspektionsleiter der Bundespolizei in Aachen, dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Als Gewalttäter Sport eingestufte Hooligans müssen sich normalerweise an Spieltagen bei Polizeistationen an ihrem Wohnort melden, um sicherzustellen, dass sie nicht zu den Spielen fahren. Zudem gehen die Behörden davon aus, dass rund 6 500 Tickets für die Partie im offenen Verkauf in Belgien auch an deutsche Fans gegangen sind. Bei diesen Tickets sind die Besitzer anders als bei den 2 500 offiziell vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verkauften Karten daher nicht eindeutig nachvollziehbar.

© SID

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