Fußball EM
Die "großen Vier" landen Pflichtsiege

Für England ist die EM-Endrunde durch den 3:0 (1:0)-Sieg in Estland wieder in Reichweite gerückt. Spanien (2:0 in Liechtenstein), Italien (2:0 in Litauen) und Frankreich (1:0 gegen Georgien) feierten glanzlose Siege.

Für die englische Nationalmannschaft ist die Teilnahme an der EM-Endrunde 2008 wieder in Sicht, aber noch lange nicht erreicht. Die Mannschaft um Topstar David Beckham kam zu einem deutlichen 3:0 (1:0) in Estland, liegt in der Gruppe E aber weiterhin hinter den beiden Qualifikationsrängen.

In der Gruppe B haben die beiden Top-Favoriten Italien und Frankreich die Spitzenpositionen verteidigt. Frankreich sicherte die Tabellenführung durch einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Georgien. Dem Weltmeister aus Italien genügte eine starke erste Hälfte zum 2:0 (2:0)-Erfolg in Litauen.

Titelverteidiger Griechenland hat unterdessen seine Tabellenführung in der Gruppe C erfolgreich verteidigt. Die von Otto Rehhagel trainierten Hellenen kamen gegen Moldawien nach Toren des Ex-Bremers Angelos Charisteas in der 30. Minute und Nikolaos Liberopoulos (90.+5) sowie dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Viorel Frunza (80.) zu einem 2:1 (1:0) und bleiben mit 18 Punkten Spitzenreiter vor Bosnien-Herzegowina (1:0 gegen Malta), Norwegen (4:0 gegen Ungarn) und der spielfreien Türkei (alle 13).

Spanien kann wieder auf EM-Teilnahme hoffen

Spanien konnte sich hingegen in der Gruppe F durch einen 2:0 (2:0)-Erfolg bei Außenseiter Liechtenstein auf Platz zwei hinter den punktgleichen Schweden, das Island 5:0 (3:0) bezwang, vorarbeiten.

Joe Cole (37.), Peter Crouch (54.) und Michael Owen (63.) schossen das Team von Trainer Steve Mcclaren zum souveränen Sieg bei den punkt- und torlosen Esten. Beckham wurde dabei erstmals in der EM-Qualifikation von Mcclaren berücksichtigt. Nach der WM 2006 war der Mittelfeldmann von Real Madrid noch ausgemustert worden. Mit 14 Punkten aus sieben Spielen liegen die Engländer aber weiterhin hinter den Kroaten (17 Zähler), die gegen Russland (15) nur zu einem 0:0 kamen. Israel (17) ist nach einem 2:0 (1:0) bei Fußball-Zwerg Andorra Zweiter.

Ribery bereitet Siegtreffer vor

In Auxerre bereitete Franck Ribery, der am Donnerstag als Neuzugang des deutschen Rekordmeisters Bayern München vorgestellt werden soll, die Führung der Equipe Tricolore durch seinen bisherigen Marseiller Klubkollegen Samir Nasri mustergültig vor (33.).

Gefeierter Spieler der Italiener war Sturmhoffnung Fabio Quagiarella. Der 24-Jährige von Sampdoria Genua erzielte beide Tore (31./45.) und erzielte damit seine ersten beiden Treffer im dritten Länderspiel. Luca Toni, der ebenfalls am Donnerstag in München vorgestellt wird, fehlte den Italienern wegen einer Fußverletzung.

Spanien gelangte durch zwei Tore von David Villa (8. und 14.) schnell auf die Siegerstraße. Dänemark wahrte durch ein 2:0 (2:0)-Auswärtssieg in Lettland seine EM-Chance.

Polen blamiert sich in Armenien

WM-Teilnehmer Polen hat sich auf dem Weg zur Endrunde in Österreich und der Schweiz beim 0:1 (0:0) in Armenien unterdessen blamiert. Trotzdem führen die Polen die Gruppe A mit 19 Zählern vor den punktgleichen Serben, Portugiesen und Finnen (alle 14) an. Von dem Trio war allerdings nur Finnland beim 2:0 (1:0) gegen Belgien im Einsatz.

Tschawdar Jankow von Hannover 96 hat Bulgarien auf einen EM-Qualifikationsplatz geschossen. Der WM-Vierte von 1994 setzte sich dank des Siegtores von Jankow in der 40. Minute in Sofia mit 2: 1 (2:1) gegen Weißrussland durch und zog in der Gruppe G mit 15 Punkten an den spielfreien Niederlanden (14) vorbei. Tabellenführer bleibt aber Rumänien (17) nach einem 2:0 (1:0) gegen Slowenien. Albanien ist nach Toren von Ervin Skela von Energie Cottbus (25.) und Edmond Kapllani vom Karlsruher SC (36. und 73.) und einem 3:0 (2:0) in Luxemburg mit neun Punkten Vierter.

© SID

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