Fußball EM
Die Stimmen zur EM-Vergabe

Nach dem EM-Zuschlag 2012 für Polen und die Ukraine gehen die Glückwünsche aus ganz Europa in beiden Ländern ein. "Dieses Turnier wird ein Meilenstein für uns sein", so Polens Verbandspräsident Michal Listkiewicz.

In Polen und der Ukraine ist die Freude riesig. "Ich bin stolz, dass wir den Zuschlag erhalten haben", sagte der ukrainische Verbandspräsident Grigoriy Surkis nach der Entscheidung der Uefa, die EM 2012 von den beiden osteuropäischen Ländern austragen zu lassen. Auch aus Deutschland häufen sich die Glückwunsch-Telegramme.

DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Beide Verbände haben ihre Bewerbung mit viel Ideenreichtum und Engagement vorangetrieben. Ihr Optimismus hat sich nun bestätigt. Sicher werden vor allem die Italiener enttäuscht sein. Wie immer in solchen Fällen ist die Uefa-Entscheidung zu respektieren."

Bundestrainer Joachim Löw: "Wie schon bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden ist das eine Doppellösung, mit der gleichzeitig in zwei Ländern die Fans in ihren Bann gezogen werden. Ich bin überzeugt davon, dass der Fußball in Polen und der Ukraine dadurch einen zusätzlichen Schub erhalten wird."

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: "Die Uefa-Entscheidung werte ich als Zeichen, dass die sportliche Infrastruktur in beiden Ländern gestärkt werden soll. Die Europameisterschaft 2012 wird den Menschen in Polen und der Ukraine sicherlich viel Freude bescheren."

Michal Listkiewicz (Verbands-Präsident Polen): "Die Freundschaft zwischen der Ukraine und Polen hat eine lange Geschichte. Dieses Turnier wird ein Meilenstein fur uns sein. Es gibt so viele Fußball-Fans in Polen und der Ukraine. Wir werden bereit sein. Ich hoffe, die Mannschaften werden mit Freude zu uns kommen. Wir haben es in Osteuropa verdient, dass so ein Ereignis mal zu uns kommt. Wir hatten in den vergangenen Jahren nicht die Möglichkeit, den Fußball so voranzubringen wie etwa in anderen Ländern. Dieser Zuschlag wird uns nun aber die Möglichkeit dazu geben."

Grigoriy Surkis (Verbands-Präsident Ukraine): "Ich bin stolz, dass wir den Zuschlag erhalten haben. Wir werden in den nächsten Jahren mit ganzem Herzen die Herausforderung bewältigen. Wir werden das Vertrauen, das in uns gesetzt wird, rechtfertigen. Die Ukraine ist erst seit 15 Jahren unabhängig. Das ist eine große Chance und eine große Herausforderung für uns."

© SID

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