Fußball EM: EM-Aufgebot wird am 15. oder 16. Mai benannt

Fußball EM
EM-Aufgebot wird am 15. oder 16. Mai benannt

Bundestrainer Joachim Löw wird das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz am 15. oder 16. Mai benennen.

23 Spieler werden am 15. oder 16. Mai vor dem letzten Bundesliga-Spieltag von Bundestrainer Joachim Löw in den Kader für die EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) nominiert. Am 19. Mai startet der Tross dann in das knapp zweiwöchige Trainingslager nach Mallorca.

"Wir werden zwar auch Spieler auf Abruf benennen, diese sollen sich für den Fall der Fälle bereithalten, werden aber nicht mit nach Mallorca reisen", erklärte der Bundestrainer, der den Kreis der aktuellen EM-Kandidaten auf "35 bis 40" bezifferte. Wo Löw sein Aufgebot benennt, steht noch nicht fest. "Wir wissen noch nicht, ob wir es in imposantem Rahmen oder ganz sachlich machen werden", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.

Löw will gegen Österreich "kein Risiko eingehen"

Löw, der am Donnerstag sein Aufgebot für das erste Länderspiel des Jahres gegen Österreich am 6. Februar bekanntgibt, berichtete zudem, dass er für den Test in Wien kein Risiko eingehen und nur gesunde Spieler nominieren wird. "Ursprünglich hatten wir geplant, das Spiel gegen Österreich zu nutzen, um uns bereits für die Euro einzuspielen. Aber wir werden bei einzelnen Spielern kein Risiko eingehen. Nicht nur Lukas Podolski ist während der Vorbereitung auf die Rückrunde nicht richtig gesund. Auch Manuel und Arne Friedrich, Clemens Fritz, Christoph Metzelder und Bastian Schweinsteiger haben Probleme", berichtete der 47-Jährige, der zumindest hofft, dass der Münchner Edelreservist Podolski rechtzeitig fit wird, um "Spielpraxis sammeln" zu können.

"Die EM ist das schwierigste Turnier der Welt. Es ist wichtig, die Mannschaft bis zum EM-Start in eine hervorragende Verfassung zu bringen. Deshalb haben wir für jeden potenziellen EM-Fahrer ein Zusatzprogramm erstellt. Die Nationalspieler sind die Elite des deutschen Fußballs, das müssen sie verinnerlichen. Nur wenn wir im bestmöglichen Zustand zur EM fahren, können wir gegen jede Mannschaft gewinnen", sagte Löw am Rande des EM-Workshops in Frankfurt/Main und fügte hinzu: "Unser Arzt Tim Meyer wird jetzt alle Daten bei den Bundesliga-Vereinen einsammeln, damit wir frische Erkenntnisse haben. Denn für einen zusätzlichen Fitnesstest haben wir keine Zeit mehr".

Vor der EM-Endrunde bestreitet Deutschland nach dem Match in Wien noch drei weitere Länderspiele in der Schweiz (26. März), gegen Weißrussland (27. Mai) in Kaiserslautern und gegen Serbien (31. Mai). Nach dem Spiel gegen die Serben in Gelsenkirchen bekommen die Spieler noch einmal zwei Tage frei, ehe man sich am 2. Juni im EM-Quartier im schweizerischen Ascona trifft.

"Ich sehe uns zwar weiterhin nicht als den absoluten Topfavoriten. Durch die frühe Qualifikation hatten wir aber zumindest einen Planungsvorsprung. Deshalb konnten wir frühzeitig unser Trainingslager in Mallorca und unser Basiscamp in Ascona organisieren. Insbesondere Ascona war bei vielen Teams begehrt. Ich kann zwar nicht garantieren, dass wir Europameister werden, aber ich kann verprechen, dass wir uns europameisterlich vorbereiten werden", erklärte Löw.

Das erste Vorrundenspiel des WM-Dritten steht am 8. Juni in Klagenfurt gegen Polen auf dem Programm. Kroatien (12. Juni) und Gastgeber Österreich (16. Juni) sind die weiteren Gruppengegner der deutschen Mannschaft.

© SID

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