Fußball EM
Finanzkrise trifft auch die EM 2012

Wegen der weltweiten Finanzkrise ist die Ukraine zu einem Baustopp an den EM-Baustellen für 2012 gezwungen. Die meisten Bauvorhaben stagnieren derzeit.

Die Krise der internationalen Finanzmärkte hat die Ukraine in der Vorbereitung auf die Ausrichtung der EM 2012 zu einem Baustopp gezwungen. An 80 Prozent aller EM-Baustellen ruhe wegen finanzieller Probleme derzeit die Arbeit, erklärte OK-Sprecher Jewgeni Willinsky am Donnerstag.

"Die meisten Bauvorhaben stagnieren", sagte Willinsky nach dem Abschluss einer Inspektionsreise durch die ukrainischen EM-Spielorte Kiew, Donezk, Dnjepropetrowsk und Lviv: "Das ist schlecht, denn die Attraktivität der Projekte für Investoren ist gesunken. Momentan laufen wir den gesetzten Fristen hinterher." Die Ukraine richtet die EM gemeinsam mit Polen aus.

Auch die Hürden der Bürokratie seien für die EM-Vorbereitungen ein Hindernis. Teilweise seien Genehmigungen für den Stadionbau erst nach mehreren Jahren zu bekommen. "Wenn es so weitergeht, erhalten wir die Baugenehmigungen erst, wenn das Turnier schon läuft", sagte Willinsky.

Mitte Oktober war der geplante Stadionbau in Lviv geplatzt, nachdem eine österreichische Firma trotz vorliegender Genehmigung einen Rückzieher gemacht hatte. Ein Neubau für 30 000 Zuschauer in Dnjepropetrowsk dagegen wurde jüngst eröffnet.

© SID

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