Fußball EM
Italienische Presse lobt DFB-Team

Freundliche Worte aus dem Land des Weltmeisters. Die italienische Presse lobte die deutsche Mannschaft für den 4:1-Sieg in der Slowakei, fand aber auch Worte der Erleichterung für den Erfolg der "Squadra Azzurra".

Die Presse im Land des Weltmeisters hat mit viel Lob auf den ungefährdeten 4:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in der Slowakei reagiert. "Die Slowakei hat man nie wirklich gesehen", schreibt die Gazetta dello Sport, und Corriere dello Sport hebt die Erfolgsserie von fünf siegreichen Spielen in den ersten Partien von Bundestrainer Joachim Löw hervor: "Deutschland hat noch nie unter einem neuen Trainer so geglänzt." Mit Erleichterung wurde der 3:1-Sieg von Weltmeister Italien in Georgien aufgenommen.

Die englischen Medien beschäftigen sich dagegen fast ausschließlich mit den britischen Teams und insbesondere mit der 0:2-Niederlage der Engländer in Kroatien. Dabei steht das Eigentor zum 0:2 nach dem Aussetzer von Torwart Paul Robinson besonders im Fokus. Aber auch die Kritik an Trainer Steve Mcclaren wächst.

Die Pressestimmen aus Italien:

Gazetta dello Sport: "Deutschland mit Podolski in Ordnung. Klose ideal in seiner Schlüsselrolle. Die Slowakei hat man nie wirklich gesehen. Italien glänzt wieder und zeigt, was der Weltmeister kann. Trainer Donadoni kommt voran."

Corriere dello Sport: "Podolski öffnet und schließt das Spiel. Deutschland hat noch nie unter einem neuen Trainer so geglänzt. Podolski und Klose bilden ein ideales Duo. Dem slowakischen Trainer droht nun das Aus. Italiens Trainer Donadoni kann jetzt aufatmen und sich in Ruhe der Konsolidierung der Mannschaft widmen."

Tuttosport: Das Spiel gegen die Slowaken war für Deutschland eine reine Formsache. Podolski und Ballack zeigen ihr Bestes. Italien ist erwacht. Nach einem schlechten Start wurde Georgien doch noch mit 3:1 gebeugt."

Die Pressestimmen aus England:

The Times: "Die Niederlage war schlimm genug, aber die Peinlichkeit wird Coach Mcclaren besonders weh tun. Er hat nicht so viel Vertrauen in der englischen Öffentlichkeit, dass sich sein Team leisten konnte, eines der komischsten Tore der englischen Fußballgeschichte zu kassieren."

The Guardian: "Der Schaden ist groß für Steve Mcclaren. Wenn es überhaupt einen Trost für Torwart Paul Robinson gibt, dann den, dass England bereits 0:1 im Rückstand lag und wahrscheinlich überhaupt kein Tor geschossen hätte. Steve Mcclaren ist erst seit fünf Spielen für das Team verantwortlich, aber schon ist er damit konfrontiert, dass Fans seinen Rücktritt fordern."

The Independant: "Englands Bankrotterklärung auf Basis der Selbstzufriedenheit. Es war mehr als eine Niederlage, es war eine Demütigung."

The Sun: "Paul Robinsons komische Kapriole fasst die neue England-Ära unter Steve Mcclaren zusammen: Sie verwandelt sich schnell in einen Witz."

Daily Mail: "Robinsons grober Schnitzer hinterlässt England als 0:2-Verlierer gegen Kroatien. Eine Niederlage, die Steve Mcclaren zwingt zuzugeben, dass sein umstrittener Wechsel zu einem 3-5-2-System die Ursache für die schlechteste Leistung seit der Niederlage gegen Nordirland im September 2005 unter Sven Göran Eriksson war."

© SID

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