Fußball EM
Niersbach: "Das sind überwältigende Zahlen"

Exakt 872 650 Bestellungen für insgesamt 2 630 027 Eintrittskarten sind beim DFB für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Euro 2008 eingegangen.

Wer im Besitz einer Eintrittskarte für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der EM in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) ist, darf sich sehr glücklich schätzen. Bis zur Schließung des Ticketportals am Mittwochmorgen um 0.00 Uhr gingen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) exakt 872 650 Bestellungen über insgesamt 2 630 027 Eintrittskarten ein. Allein in den letzten 24 Stunden wurden rund 630 000 Karten geordert.

"Das sind überwältigende Zahlen"

"Das sind überwältigende Zahlen. Es ist offensichtlich, dass die deutschen Fans die Begeisterung der WM 2006 bei der Euro 2008 weiter ausleben möchten. Deshalb ist es bedauerlich, dass wir vergleichsweise nur so wenige Anhänger der DFB-Auswahl mit Tickets versorgen können. Das Grundproblem ist die geringe Kapazität der Stadien in Österreich und der Schweiz", erklärte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Insgesamt 21 765 Tickets waren dem DFB zunächst für die drei Gruppenspiele der Nationalmannschaft zugeteilt worden. Davon werden 14 400 Karten für den freien Verkauf zur Verfügung gestellt. Für diese drei Vorrundenspiele haben genau 502 024 Fans insgesamt 1 503 061 Karten bestellt.

Für die EM-Spiele gegen Polen (8. Juni) und Kroatien (12. Juni) im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt (Kapazität: 30 000 Plätze) erhält der DFB von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) jeweils 5 722 Tickets. Für das dritte Vorrundenspiel gegen Gastgeber Österreich (16. Juni) im Wiener Ernst-Happel-Stadion (50 000) stehen 10 321 Karten zur Verfügung.

Jeder Interessent konnte bis Dienstagnacht im Online-Verfahren, das sich schon beim Ticketing der WM 2006 bewährt hatte, maximal vier Karten bestellen. Der zeitliche Eingang der Bestellung spielt für die Auslosung, die Anfang März unter notarieller Aufsicht vorgenommen wird, keine Rolle. Auch die dem DFB zugewiesenen Tickets für mögliche Partien in der K.o.-Runde werden bei der Auslosung verteilt. Im Falle eines vorzeitigen Scheiterns des Nationalteams erstattet der DFB das Geld zurück.

Sollte die Nationalmannschaft ihr Viertelfinale als Sieger der Gruppe B am 20. Juni in Wien absolvieren, würde der DFB dafür 7 020 Tickets erhalten, als Gruppenzweiter für das Viertelfinale am 19. Juni in Basel wären es 5 980 Karten. Beim Einzug ins Halbfinale am 25. Juni in Basel stünden erneut 5 980 Tickets zur Verfügung, beim Finale am 29. Juni in Wien dann 9 800 Karten. Auch in der K.o.-Runde gehen wie in der Vorrunde 70 Prozent der Eintrittskarten aus dem DFB-Kontingent in den freien Verkauf.

Preise zwischen 45 und 550 Euro

Die Preise bewegten sich zwischen 45 und 550 Euro. Für jedes Ticket wird eine Verkaufsgebühr von fünf Prozent fällig. Hinzu kommt für jede Bestellung eine Gebühr von 20 Euro für die Bearbeitung und den Versand. Der Gesamtpreis wird sofort nach der Zuteilung in Rechnung gestellt.

Auf Grund der großen Nachfrage setzt der DFB laut Niersbach darauf, "dass die EM-Städte wie Klagenfurt vor Ort auch durch das bei der WM bewährte Public Viewing ein ausreichendes Ausgleichsangebot schaffen. Denn wir wissen, dass Zehntausende deutscher Fans auch ohne Karte zur Euro reisen wollen."

© SID

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