Fußball EM
Platini sieht Entwicklung in der Ukraine positiv

Die Ukraine hat in der Vorbereitung auf die Gastgeberrolle bei der EM 2012 große Fortschritte gemacht. "Die Ampel ist von Rot auf Gelb umgesprungen", so Uefa-Präsident Platini.

Uefa-Präsident Michel Platini hat eine positive Entwicklung im EM-Gastgeberland Ukraine festgestellt. "Die Ampel ist von Rot auf Gelb umgesprungen, das sind exzellente Neuigkeiten für uns", sagte der Chef der Europäischen Fußball-Union (Uefa) nach einem zweitägigen Meeting des Exekutivkomitees der Uefa in Nyon: "Die Dinge entwickeln sich in der Ukraine wie auch in Polen. Es ist wundervoll, dass die Ampel jetzt auf Gelb steht, aber sie muss noch auf Grün umspringen."

Die Europameisterschaft 2012 wird von Polen und der Ukraine gemeinsam veranstaltet. Zwischenzeitlich hatte es große Zweifel gegeben, ob die Ukraine überhaupt in der Lage sein würde, Gastgeber bei der Euro 2012 zu sein. Die Uefa hatte der Ukraine sogar mit dem Entzug der Gastgeberrolle gedroht und eine letzte Frist bis zum 30. November gesetzt, um die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Als möglicher Ersatz waren die Städte Berlin und Leipzig im Gespräch.

Enorme Anstrengungen unternommen

Laut Platini habe die ukrainische Regierung jedoch gerade in Bezug auf den Hotelbau enorme Anstrengungen unternommen. Neben den vier Städten im Co-Gastgeberland Polen (Breslau, Posen, Danzig und Warschau) sollen theoretisch auch vier in der Ukraine (Kiew, Donezk, Lemberg und Charkow) die EM ausrichten.

Das Finale in Kiew, der einzigen bislang EM-tauglichen Stadt in der Ukraine, ist wegen mangelnder Unterbringungsmöglichkeiten gefährdet. Die Uefa sah bislang allenfalls ein Halbfinale als möglich an. Die drei anderen Städte/Stadien wurden bislang als nicht EM-tauglich erachtet.

© SID

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