Fußball EM
Portugals Trainer Scolari kritisiert Löw-Sperre

Luiz Felipe Scolari hat die Sperre gegen Bundestrainer Joachim Löw für das Viertelfinalspiel am Donnerstag kritisiert. Portugals Coach will vielmehr, dass Löw auf der Bank sitzt.

Von einem etwaigen Vorteil durch die Sperre gegen Bundestrainer Joachim Löw will Luiz Felipe Scolari nichts wissen. Portugals Nationaltrainer wünscht sich vielmehr, dass die Sperre Löws für das EM-Viertelfinale am Donnerstag (20.45 Uhr/live in der ARD) aufgehoben wird. "Wenn ich etwas bei der Uefa zu sagen hätte, würde ich alles versuchen, um diese Sperre aufzuheben. Ich will, dass Joachim Löw am Donnerstag auf der Bank sitzt und seine Spieler betreut", sagte der 59 Jahre alte Brasilianer am Mittwoch auf der abschließenden Pressekonferenz vor dem Duell zwischen seinen Portugiesen und Deutschland im St. Jakob Park in Basel.

Kein Kontakt zwischen Löw und Spielern

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) erhielt am Mittwoch die Sperre von einem Spiel aufrecht, die nach dem Platzverweis für Löw und Österreichs Trainer Josef Hickersberger (41. Minute) beim Spiel zwischen Österreich und Deutschland (0:1) automatisch in Kraft getreten war. Unter Hinweis auf Artikel 70, Absatz zwei ihrer Rechtsordnung teilte die Uefa dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit: "Joachim Löw darf das Spiel nur von der Tribüne aus verfolgen. Vor und während des Spiels ist seine Anwesenheit in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel sowie in der technischen Zone untersagt. Weder vor noch während des Spiels darf er mit der Mannschaft in Kontakt treten."

Scolari zeigte sich wie schon zu anderen Gelegenheiten eine kritische Haltung zum Regelwerk. "Ich habe diese Erfahrung auch schon gemacht, ich war auch schon gesperrt. Das ist alles andere als ein Vorteil", sagte Scolari weiter.

© SID

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