Fußball EM
Spanien ärgert Frankreich, Italien gut in Form

Während Weltmeister Italien im Testspiel gegen Portugal beim 3:1-Sieg überzeugte, musste sich Frankreich mit 0:1 in Spanien geschlagen geben. Auch Rumänien ging leer aus.

Noch nicht alle EM-Favoriten sind derzeit in Topform. Weltmeister Italien gewann in Zürich 3:1 (1:0) gegen Portugal, "Vize" Frankreich dagegen musste in Spanien ein 0:1 (0:0) hinnehmen. Otto Rehhagel verbuchte mit Europameister Griechenland auf Zypern nur 24 Stunden nach dem 1:0-Auftakterfolg gegen Tschechien ebenfalls den zweiten Sieg. Gegen Finnland setzten sich die Hellenen in Nikosia mit 2:1 (0:0) durch.

Für die EM-Teilnehmer aus Schweden, Rumänien und der Türkei begann die heiße Phase der EM-Vorbereitung dagegen enttäuschend. In Istanbul trennten sich die Türkei und Schweden 0:0, Rumänien verlor in Tel Aviv in Unterzahl nach einer Roten Karte für Florentin Petre (23.) sogar 0:1 (0:0) gegen Israel.

Luca Toni bringt Italien auf Kurs

In Zürich brachte Torjäger Luca Toni von Bayern München Italien auf Kurs. Der beste Schütze der laufenden Bundesliga-Saison erzielte gegen Vize-Europameister Portugal kurz vor der Pause den psychologisch wichtigen Führungstreffer der Azzurri. Andrea Pirlo (50.) und Fabia Quagliarella (79.) erzielten die weiteren Treffer für die Italiener. Ricardo Quaresma hatte für Portugal den Anschlusstreffer zum 1:2 markiert (77.). Für Spanien traf in Malaga Joan Capdevila in der 80. Minute.

In einigen weiteren Begegnungen trugen sich Profis aus den Bundesligen in die Torschützenliste ein. Stanislav Sestak bewahrte die Slowakei vor einem Fehlstart ins Länderspieljahr, der Stürmer vom VfL Bochum erzielte in Limassol auf Zypern gegen Ungarn das Tor zum 1:1 (0:0)-Endstand. Nikolce Noveski vom FSV Mainz 05 traf für Mazedonien beim 1:1 (0:1) gegen Serbien, Mittelfeldspieler Efstathios Aloneftis von Energie Cottbus für Zypern beim 1:1 (1:0) gegen die Ukraine.

Niederlande triumphiert in Split

Die Tore für Polen erzielten in Larnaca Wojciech Lobodzinski (6.) von Zaglebie Lubin und Mariusz Lewandowski (29.) bereits in der ersten Halbzeit. In Split trafen Johnny Heitinga (9.) und Klaas Jan Huntelaar (36.) ebenfalls früh für die Niederländer, Jan Vennegoor of Hesselink (88.) sorgte für den Endstand.

Deutschland spielt bei der EM-Endrunde am 8. Juni zunächst in Klagenfurt gegen Polen, drei Tage später folgt an gleicher Stätte das Duell mit Kroatien. Zum Abschluss der Gruppenphase trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Wien auf Co-Gastgeber Österreich.

Brasilien siegt glanzlos in Irland

Der fünfmalige Weltmeister Brasilien hat zum Start ins Olympiajahr einen glanzlosen Erfolg gegen Irland geholt. Beim 1:0 (0:0) im ausverkauften Croke Park in Dublin erzielte Robinho (66.) von Spaniens Rekordmeister Real Madrid den Siegtreffer für die Selecao, bei der Diego von Bundesligist Werder Bremen in der Startelf stand und erst in der 78. Minute ausgewechselt wurde. Sein Klubkollege Naldo und die erstmals nominierten Rafinha von Schalke 04 und Bayern Münchens Breno saßen dagegen nur auf der Ersatzbank.

Irland musste ohne Teammanager ins Spiel gehen, da immer noch kein Nachfolger für den zurückgetretenen Steve Staunton gefunden wurde. Zuletzt hatte Giovanni Trapattoni Österreichs Meister RB Salzburg Gerüchte über seine mögliche Verpflichtung dementiert.

© SID

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