Fußball EM
Türkei und Griechenland müssen EM-Träume begraben

Die EM 2012 findet nicht in Griechenland und der Türkei statt. Das Uefa-Exekutivkomitee strich die gemeinsame Kandidatur der beiden Länder in einer Sitzung auf Malta von der Bewerber-Liste für das Turnier.

Der Traum von einer Fußball-Europameisterschaft in Griechenland und der Türkei ist erneut geplatzt. Das Turnier 2012 findet entweder in Italien oder erneut als eine Zwei-Länder-Veranstaltung in Kroatien und Ungarn oder Polen und der Ukraine statt.

Auf diesen Kandidaten-Kreis strich das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) am Dienstag auf seiner Sitzung auf Malta die Liste der ursprünglich insgesamt fünf Bewerbungen zusammen. Die Entscheidung über den EM-Ausrichter in sieben Jahren fällt im Dezember 2006. Das nächste kontinentale Championat findet 2008 in Österreich und der Schweiz statt.

Eine EM in Polen und der Ukraine oder in Kroatien und Ungarn wäre die dritte Endrunde in der EM-Geschichte seit 1960 in zwei Ländern. Erstmals fungierten 2000 bei der EM in Belgien und den Niederlanden zwei Nationen als Ausrichter, bevor Österreich und die Schweiz für 2008 den Zuschlag erhielten. Zuletzt war Portugal 2004 alleiniger Gastgeber eines EM-Turniers.

Griechenland und die Türkei waren bereits im Wettbewerb um die Gastgeber-Rolle für 2008 mit ihrer gemeinsamen Kandidatur gescheitert. Für das gleiche EM-Turnier hatten sich auch Ungarn alleine und Kroatien mit Bosnien-Herzegowina vergeblich beworben.

© SID

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