Fußball EM
Uefa beschließt EM-Erweiterung auf 24 Teams

Das Exekutiv-Komitee der Uefa hat im französischen Bordeaux einstimmig die Ausweitung der EM-Endrunde von 16 auf 24 Teams beschlossen.

Die Europameisterschafts-Endrunde wird ab 2016 von 16 auf 24 Teams ausgeweitet. Das beschloss das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) nach zweitägiger Sitzung im französischen Bourdeaux.

Franz Beckenbauer, als Uefa-Vertreter der Fifa-Exkos in Bordeaux, versicherte zwar, dass dies der Qualität des Turniers keinen Abbruch tun werde, doch der OK-Präsident der WM 2006 hatte sich noch Anfang 2007 in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) wesentlich skeptischer zu einer Erweiterung der Euro auf 24 Teams geäußert. "Dann kann man gleich alle Mitgliedsverbände der Uefa mitspielen lassen", sagte er damals - und das sind mittlerweile immerhin 53.

Knapp die Hälfte ist also künftig bei der EM-Endrunde dabei, die sich von der Anzahl der Teilnehmer ab 2016 auf dem Niveau der Weltmeisterschaft 1994 in den USA befindet. "Der Unterschied zwischen der Nummer 16 und 24 in Europa ist nicht so groß, dass der sportliche Wert einer EM darunter leiden würde", hatte Platini betont.

Als erster Anwärter auf die EM-Gastgeberrolle 2016 gilt im Übrigen Platinis Heimatland Frankreich. Außerdem soll es eine gemeinsame Bewerbung von Schweden und Norwegen geben; Schweden war bereits 1992 alleine EM-Ausrichter.

© SID

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