Fußball EM
Ukraine erklärt EM 2012 zur Chefsache

Nach der Gnadenfrist der Uefa hat die ukrainische Regierung die EM 2012 zur Chefsache erklärt. Die Planungen stehen unter Verantwortung des Präsidenten und des Premierministers.

Erneute Aufbruchstimmung in der Ukraine: Nach der Gnadenfrist durch die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat die Regierung angesichts des immer noch drohenden Entzugs der EM 2012 die Angelegenheit zur Chefsache erklärt. Der stellvertretende Premierminister Iwan Wasjunik sagte am Montag, dass die Vorbereitungen bald unter die direkte Verantwortung von Präsident und Premierminister gestellt würden.

"Die Regierung sieht die Entscheidung der Uefa in Bordeaux als Vertrauensbeweis in die Ukraine und ihre Fähigkeit, die EM zusammen mit Polen zu veranstalten", sagte Wasjunik. "Das ist aber keine Amnestie für unser Land. Die Arbeit hat gerade erst begonnen und es gibt in beiden Ländern noch viel zu tun."

Im Zeitplan für den Bau oder Umbau der Stadien, Straßen, Hotels und Flughäfen hinken die beiden Gastgeber hinterher. Möglicherweise wird sogar die Zahl der EM-Stadien von acht auf sechs reduziert.

"Wir können keine Zeit mehr verschwenden. Wir müssen jetzt mit Höchstgeschwindigkeit arbeiten", sagte der ukrainische Verbands-Präsident Grigorij Surkis. "Die Uefa wird uns konstant im Auge behalten."

© SID

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