Fußball EM
Zwanziger vertraut Bundestrainer Löw

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger ist nur vier Tage vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Polen von der Leistung der DFB-Elf überzeugt, gleichzeitig will er aber keinen weiteren Druck auf Bundestrainer Joachim Löw aufbauen.

"Er ist ein großartiger Trainer, der selbst diesen Titel gewinnen will. Unsere Aufgabe ist es deshalb nicht, Vorgaben zu machen. Wir schaffen nur die Voraussetzungen, dass die Mannschaft in der Lage ist, den Titel zu gewinnen. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht", sagte Zwanziger am Mittwoch im Trainingsquartier der DFB-Auswahl im schweizerischen Ascona.

Den Spielern und dem DFB-Trainerstab hatte der DFB-Boss am Dienstagabend in einer kurzen Ansprache im Hotel "Il Giardino" zugerufen: "Packen wir es an. Die Menschen in Deutschland erwarten ein gutes Turnier und eine Mannschaft mit Charakter, die wie bei der WM 2006 durch ihre Spielweise, ihre Leidenschaft und ihr Engagement die Fans in ihren Bann ziehen. Wir haben eine große Chance."

"Jeder weiß, um was es geht"

Zwanziger wird die Nationalmannschaft nach seinem zweitägigen Besuch am Donnerstag mit einiger Zuversicht verlassen, um nach Österreich zu reisen. "Ich habe das Gefühl, dass alle Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Bergtour 2008 zu einem Erfolg zu machen, auch greifen. Ich habe das Gefühl, dass jeder Spieler weiß, um was es geht und der Bundestrainer die richtigen Worte findet. Und ich habe vor allem das Gefühl: Es ist ein Team", verdeutlichte er seine Eindrücke vor dem Auftaktspiel am Sonntag (20.45 Uhr/live im ZDF) in Klagenfurt gegen Polen.

Gleichzeitig unterstrich Zwanziger seine Unterstützung für Michael Ballack und Co.: "Ich habe versucht, zu vermitteln, dass wir ein Team und eine Einheit sind - nicht nur in Schönwetterzeiten. Die Mannschaft hat es verdient, die Bergtour erfolgreich zu beenden."

© SID

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