Fußball England
Arsenal will nicht um Buffon und Co. mitbieten

Der englische Premier-League-Klub Arsenal London wird keinen Spieler des italienischen Zwangsabsteigers Juventus Turin verpflichten. "Gunners"-Coach Arsene Wenger erklärte, man könne die "Stars ohnehin nicht bezahlen".

Es sieht so aus, als müsste der deutsche Nationalkeeper Jens Lehmann nicht um seinen Stammplatz bei Arsenal London fürchten: Der italienische Weltmeister Gianluigi Buffon wird offenbar nicht zu den "Gunners" wechseln. Auf Gerüchte italienischer Medien, dass Star-Torwart Buffon vom Skandalklub Juventus Turin zum englischen Ex-Meister kommen würde, ging Arsenals Teammanager Arsene Wenger in einem Interview auf der Klub-Homepage gar nicht erst ein. Der Franzose betonte aber: "Der Fall Juventus betrifft uns nicht, da wir diese Stars ohnehin nicht bezahlen können."

Man dürfe nicht vergessen, so Wenger weiter, dass die Juventus-Spieler sehr gut bezahlt würden und es sich nicht viele Klubs auf der Welt leisten könnten, vergleichbare Gehälter zu bezahlen. Arsenal gehöre nicht dazu. Grundsätzlich ist Wenger der Meinung, dass die Situation in Italien "den Markt stört, weil eine Flut von Spielern auf ihn drängt".

"Manu" wirft ein Auge auf "Juve"-Stars

Sir Alex Ferguson, Teammanager von Manchester United, erklärte unterdessen in einem Interview mit der BBC: "Wir werden ein Angebot für ein paar Spieler machen. Gianluigi Buffon, Zambrotta, Cannavaro, Lilian Thuram, Emerson und Patrick Vieira sind Stars, die jeder haben will."

Auch der englische Meister Chelsea London, neuer Klub von Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, will sich bedienen. Laut der britischen Boulevard-Zeitung The Sun wirbt der Klub des russischen Ölmagnaten Roman Abramowitsch um Gianluca Zambrotta und will 15 Mill. Euro bezahlen. Zambrottas Manager Giuseppe Bonetto erklärte allerdings, dass der Weltmeister lieber zum AC Mailand statt nach England wechseln wolle.

Dass auch Milan vom Skandal betroffen ist, in der kommenden Saison keine Champions League spielen darf und voraussichtlich mit 15 Minuspunkten in der Serie A an den Start geht, ist Zambrotta offenbar gleichgültig. Milans Brasilianer Kaka ist sich derweil über seine Zukunft noch nicht im Klaren. Auch an ihm soll Chelsea interessiert sein.

Suche nach Abwehrspieler läuft

Wenger ist dagegen offenbar nur noch auf der Suche nach einem neuen Abwehrspieler, nachdem der Schweizer Philipp Senderos wegen einer bei der WM erlittenen Schulterverletzung voraussichtlich drei Monate ausfallen wird. "Zehn oder zwölf Mill. Pfund" wolle er für einen Ersatz allerdings nicht bieten.

Wegen der Verwicklung in den Korruptionsskandal sollen in Italien Rekordmeister Juventus Turin, Lazio Rom und der AC Florenz in der kommenden Saison in der zweiten Liga spielen.

© SID

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