Fußball England
Benitez meckert über Klinsmann

Rafael Benitez und sein möglicher Nachfolger Jürgen Klinsmann sind sich offenbar nicht grün. "Ich schalte den Ton ab, wenn ich ihn im Fernsehen sehe", so der Liverpool-Coach.

Rafael Benitez ist offensichtlich nicht gut auf den früheren DFB-Teamchef Jürgen Klinsmann zu sprechen. "Wenn jemand zu viel redet, ist das sein Problem. Ich schalte lieber den Ton ab, wenn ich ihn im Fernsehen sehe", sagte der Trainer des englischen Rekordmeisters FC Liverpool über Klinsmann, der bei den "Reds" als Nachfolger von Benitez im Gespräch ist.

Der frühere Bayern-Trainer hatte Liverpool zuletzt in den englischen Medien kritisiert. "Es fehlt ihnen Kreativität. Ihnen mangelt es an technischem Können und guten Pässen. Sie haben in Steven Gerrard und Fernando Torres nur zwei Weltklassespieler - das ist nicht genug. Es ist frustrierend zu sehen, wie Liverpool derzeit dasteht. Ihnen fehlt einfach Qualität. In der Premier League zeigt sich, dass sie nicht die Konstanz haben, mit den großen Teams mitzuhalten", wurde Klinsmann zitiert.

Dies brachte Benitez wohl ebenso auf die Palme wie die Kritik des früheren Liverpooler Kapitäns und Teammanagers Graeme Souness. "Beide haben fantastische Bilanzen als Vereinstrainer, nicht wahr? Wenn jemand gerne zu viel redet, ist das deren Problem. Schaut euch nur an, was die beiden als Trainer geleistet haben. Fantastisch. Man wird sich das ansehen und wissen, wie man deren Aussagen behandeln muss", sagte Benitez der Daily Mail mit beißender Ironie.

Klinsmann-Spekulationen machen Benitez nichts aus

Dass Klinsmann zuletzt als sein Nachfolger gehandelt wurde, macht Benitez angeblich nichts aus: "Ich weiß nicht, ob Klinsmann einen hintergründigen Plan verfolgt, indem er zweimal auf Sky auftaucht, wenn wir spielen. Alles, was ich weiß, ist, dass solche Dinge auch noch in vier oder fünf Jahren vorkommen werden und es mich auch dann nicht interessieren wird."

Die Verantwortlichen des FC Liverpool, der in der Premier League der Musik hinterherläuft, hatten Benitez nach dem Aus in der Champions League eine Jobgarantie gegeben. Der 49-Jährige hatte vor wenigen Monaten einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag beim 18-maligen englischen Meister erhalten.

© SID

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