Fußball England
Capello will nach England-Job in Rente gehen

Fabio Capello wird seine Fußballlehrer-Laufbahn nach Abschluss seines Engagements beim englischen Verband FA beenden. "Dies ist die letzte Krönung in meiner Karriere", sagte der 61-Jährige in einem Interview.

Der neue Teammanager der englischen Nationalmannschaft, Fabio Capello, hat angekündigt, seine Fußballlehrer-Laufbahn beim englischen Verband FA ausklingen lassen zu wollen. "Dies ist die letzte Krönung in meiner Karriere. Es wäre sehr nett, sie erfolgreich abzuschließen", sagte der 61-Jährige im Interview mit dem staatlichen italienischen Fernsehen RAI. Capello war am Donnerstagabend zum neuen Coach der englischen Nationalmannschaft und Nachfolger des entlassenen Steve Mcclaren bestimmt worden.

Trotzdem war er überrascht, dass ihm die Verantwortung übertragen wurde. "Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages England trainieren würde. Vor einiger Zeit war ich schon einmal nahe dran, aber nichts passierte. Diesmal wurde der Traum wahr. Allerdings ist es ein anderes Arbeiten in einen Land, in dem Fußball als Religion angesehen wird. Jeder fragt sich in England, warum das Nationalteam nicht in der Lage ist, zu gewinnen", erklärte Capello.

"Besondere und schwierige Herausforderung"

Zuletzt hatte der Italiener als Experte für die RAI gearbeitet, nachdem er bei Real Madrid rausgeworfen worden war. "Diese Aufgabe ist eine neue Herausforderung für mich, aber es ist eine besondere und schwierigere Herausforderung, denn ich muss mich noch intensiver mit der Materie beschäftigen als dies als Klub-Trainer der Fall ist", sagte der Erfolgscoach, der außer Real auch den AC Mailand, den AS Rom und Juventus Turin betreut hatte.

Capello ist optimistisch, was seine neue Aufgabe anbelangt: "Wir wollen einen guten Job erledigen. Die Erwartungen sind riesig, aber mit meinem Trainerstab haben wir gute Perspektiven, um erfolgreich zu sein." Der Teammanager des Fußball-Mutterlandes wird von vier Landsleuten in seinem Trainerteam unterstützt.

Dass er trotz Konkurrenten wie Ex-Chelsea-Teammanager Jose Mourinho, Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Weltmeister-Coach Marcello Lippi den Zuschlag erhalten hat, macht Capello stolz: "Es war schon eine Ehre, überhaupt in dieser Gruppe zu sein." Außerdem meinte er auf die Frage, ob sich WM-Champion Italien nun warm anziehen müsse: "Ja natürlich, denn wir sind ein Mitkonkurrent und werden alles versuchen, um das Beste herauszuholen."

© SID

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