Fußball England
Chelsea muss mit neuen Fifa-Ermittlungen rechnen

Dem FC Chelsea stehen eventuell neue Fifa-Untersuchungen bevor. Offenbar verpflichtete der englische Pokalsieger den Franzosen Jeremy Boga, obwohl dieser erst elf Jahre alt war.

Dem englischen Pokalsieger FC Chelsea droht nach seinem Transferverbot durch den Weltverband Fifa neuer Ärger: Nach Medienberichten könnte auch der Transfer des Franzosen Jeremy Boga zu Chelsea von der Fifa untersucht werden. Der Klub von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hatte im vergangenen Oktober Boga von Asptt Marseille verpflichtet, jedoch soll Boga zum Zeitpunkt des Wechsels erst elf Jahre alt gewesen sein. Dies berichtet der kicker.

Die Fifa hatte in der vergangenen Woche gegen die Londoner ein Transferverbot für ein Jahr verhängt. Damit dürfen die "Blues" in den nächsten beiden Transferperioden (Winter 2009/10 und Sommer 2010) keine Spieler aus dem In- und Ausland verpflichten.

Chelsea hofft auf Strafverringerung

Hintergrund für die drastische Strafe war der Vertragsstreit um den Spieler Gael Kakuta, der 2007 von RC Lens zu Chelsea gewechselt war. Nach Meinung der Fifa habe Chelsea den Spieler zum Vertragsbruch angehalten. Die Londoner haben bereits angekündigt, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die Strafe einzulegen.

Nach Angaben der englischen Tageszeitung Daily Mail soll Chelsea auf eine Klärung der Angelegenheit hinarbeiten. Dabei hofft Trainer Carlo Ancelotti wie im Fall des italienischen Serie-A-Klubs AS Rom auf eine Verringerung der Strafe. Der CAS hatte die Strafe gegen die Roma in einem ähnlichen Fall auf eine Transferperiode verkürzt.

Damit wäre Chelsea in der Lage, in der wichtigeren Transferperiode vor der kommenden Saison Transfers zu tätigen. Die Zeitung erklärte auf Berufung eines Fifa-Insiders, dass Information aus der Familie Kakutas ausschlaggebend für die Verurteilung des englischen Klubs waren.

© SID

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