Fußball England
Ermittlungen gegen Capello und Giraudo in Rom

Englands Nationaltrainer Fabio Capello und Antonio Giraudo, Ex-Geschäftsführer von Juventus Turin, werden beschuldigt, als Zeugen vor Gericht Informationen zurückgehalten zu haben.

Gegen Englands Nationaltrainer Fabio Capello und den Ex-Geschäftsführer von Juventus Turin, Antonio Giraudo, laufen Ermittlungen der römischen Staatsanwaltschaft. Capello und Giraudo sollen als Zeugen in einer Anhörung gegenüber dem römischen Gericht Informationen verschwiegen haben.

Bei der Verhandlung in Rom sind sechs Personen wegen unfairen Wettbewerbs durch Androhung von Gewalt angeklagt. Die Männer haben für die GEA-Weltsportagentur gearbeitet. Unter den Angeklagten befinden sich der ehemalige Juve-Generalmanager Luciano Moggi und Davide Lippi, der Sohn von Italiens Weltmeister-Coach Marcello Lippi.

Capello hatte dem Gericht in Rom als Zeuge ausgesagt, dass er in seiner Zeit als Trainer in Italien nie Verträge mit Spielern ausgehandelt habe und nie von Spielern gehört habe, die wegen speziellen Vertragsunterzeichnungen unter Druck gesetzt worden waren. Bei Juventus (2004 bis 2006) und beim AS Rom (1999 bis 2004) hatte er unter dem nun angeklagten Moggi als Coach gearbeitet.

© SID

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