Fußball England
FC Chelsea und Manchester United siegen hoch

Englands Meister Manchester United und der FC Chelsea sind in der Premier League nach deutlichen Siegen auf dem Vormarsch. "Manu" siegte 4:1 gegen den FC Middlesbrough, Chelsea bezwang Manchester City mit 6:0.

Meister Manchester United und "Vize" FC Chelsea haben in der Premier League durch Kantersiege an Boden gut gemacht und den FC Arsenal unter Zugzwang gebracht. Während "Manu" mit dem 4:1-Sieg gegen den abstiegsbedrohten FC Middlesbrough zumindest bis zum Top-Spiel zwischen Rekordchampion FC Liverpool und Arsenal die Londoner von der Tabellenspitze verdrängte, feierte Chelsea gegen Uniteds drittplazierten Lokalrivalen Manchester City mit Dietmar Hamann einen 6:0-Erfolg.

Durch Treffer von Michael Essien (16.), zweimal Didier Drogba (31., 56.), Joe Cole (60.), Salomon Kalou (75.) und Andrej Schewtschenko (90.) kam Chelsea drei Tage nach dem 2:0 in der Champions League gegen Schalke 04 zum fünften Pflichtspielsieg in Serie und dem höchsten in der laufenden Premier-League-Saison. Damit verbesserten sich die "Blauen" mit 21 Punkten zunächst auf den vierten Tabellenplatz hinter Manchester City (22), auf dessen Seite Hamann nach 66 Minuten ausgewechselt wurde.

Tevez trifft doppelt

Im "Old Trafford" brachte Nani "Manu" bereits in der dritten Minute in Führung, die jedoch Aliadere drei Minuten später ausglich. Doch Wayne Rooney (33.) und der Argentinier Carlos Tevez (55., 85.) schossen den Sieg für die "Red Devils" heraus, bei denen der frühere Münchner Owen Hargreaves nach einer Sehnenentzündung sein Comeback feierte.

Mit 26 Punkten überflügelte Manchester jetzt an der Spitze den FC Arsenal (25) aus London um einen Zähler, der allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat. Die "Gunners", bei denen Nationaltorhüter Jens Lehmann von Trainer Arsene Wenger zuletzt auf die Bank verbannt wurde, treten nach ihrer 7:0-Gala in der Königsklasse gegen Slavia Prag am Sonntag an der Anfield Road in Liverpool (19) an.

Ebenfalls erst am Sonntag im Einsatz sind der Tabellenletzte Bolton Wanderers, nächster Uefa-Cup-Gegner von Bayern München, der zu Hause Aston Villa erwartet, sowie Tottenham Hotspur mit früheren Berliner Kevin-Prince Boateng. Die "Spurs", die die Blackburn Rovers erwarten, haben unterdessen den Spanier Juande Ramos als Nachfolger des entlassenen Trainers Martin Jol verpflichtet. Ramos hatte zuvor am Freitagabend seinen Vertrag beim spanischen Spitzenklub FC Sevilla, den er zu zwei Uefa-Cup-Siegen geführt hatte, "in beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst.

"Das ist die schwerste Entscheidung in meinem Leben gewesen. Mein Herz wird immer in Sevilla bleiben. Aber zum Wohle meiner Familie und meiner Karriere ist es unmöglich, dieses Angebot nicht zu akzeptieren", erklärte der neue Teammanager der "Spurs" auf seiner Internetseite. In der Vergangenheit war in Tottenham auch immer wieder über den ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann spekuliert worden. Der frühere "Spurs"-Profi war monatelang als Ersatz für Jol im Gespräch gewesen.

© SID

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