Fußball England
FC Portsmouth geht in arabische Hände

Der Ausverkauf der englischen Premier-League-Klubs ins Ausland geht weiter: Der arabische Milliardär Sulaiman Al Fahim übernimmt den südenglischen FC Portsmouth. Es ist das sechste englische Team, das in ausländische Investorenhände geht.

PORTSMOUTH. Der südenglische Klub bestätigte auf seiner Internetseite, dass er mit dem arabischen Geschäftsmann und Multi-Milliardär aus den Vereinigten Arabischen Emiraten weitgehend Einigung über den Verkauf erzielt habe. Auch die Premier League genehmigte die Übernahme durch den Geschäftsmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Zudem gab der Club bekannt, dass Paul Hart weiter Chefcoach bleibt. Der 56-Jährige unterschrieb nach einem Treffen mit Al Fahim einen Zweijahresvertrag. Der 55-Jährige hatte im Februar die Nachfolge des entlassenen Tony Adams angetreten und damals als Interimslösung einen Kontrakt bis zum Sommer 2009 gehabt.

Al Fahim übernahm den FA-Cup-Sieger von 2008 von Alexandre Gaydamak, der Portsmouth im Januar 2006 gemeinsam mit Milan Mandaric gekauft hatte. Im Juli 2006 war Gaydamak alleiniger Eigentümer des Clubs geworden. Jetzt hatte er sich zum Verkauf entschlossen. „Der Club hat eine lange und gute Erfolgsgeschichte, die ich fortführen möchte“, sagte Al Fahim, der bereits im September 2008 die Übernahme von Manchester City durch eine Investmentgruppe aus Abu Dhabi eingefädelt hatte.

Vor Portsmouth waren in der Premier League unter anderem schon Manchester United, Manchester City, der FC Liverpool, Aston Villa und der FC Fulham in den Besitz ausländischer Investoren übergegangen.

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