Fußball England
Fünf englische Profis wegen Wettbetrug angeklagt

Fünf englische Fußballer müssen sich wegen Wettbetrugs vor dem Verband FA verantworten. Die Profis sollen im Mai 2008 illegale Wetten auf eine Viertliga-Partie platziert haben.

Der englische Fußball-Verband FA hat fünf Profis wegen Wettbetrugs angeklagt. Jay Harris, David Mannix, Robert Williams, Peter Cavanagh und Andrew Mangan wird vorgeworfen, auf das Viertliga-Match zwischen Accrington Stanley und dem FC Bury am 3. Mai 2008 illegale Wetten platziert zu haben. Die fünf Spieler haben bis zum 23. April Zeit, zu dem Vorwurf Stellung zu beziehen.

Zahlreiche Buchmacher aus dem Nordwesten Englands, aus dem die Klubs stammen, registrierten ungewöhnliche Einsätze auf dieses Spiel, das weder für den Kampf um den Aufstieg noch für den um den Klassenerhalt relevant war. Bury gewann 2:0, alle fünf Spieler haben auf Sieg gesetzt.

Mannix habe den Vorwürfen zufolge umgerechnet 4 500 Euro platziert, Harris 2 200 und Williams 1 100. Wieviel Cavanagh, der wie alle anderen drei seinerzeit für Accrington spielte, eingesetzt hat, ist nicht bekannt. Der ehemalige Bury-Spieler Mangan soll 3 900 Euro gesetzt haben.

© SID

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