Fußball England
Hamann hatte keine Lust auf Hitze

Sonne gut und schön, aber bitte nicht bei der Arbeit. Dachte sich auch Dietmar Hamann und zog das regnerische England bei seinem Vereinswechsel im Sommer einem Klub in Italien oder Spanien vor.

Schön, wenn man sich aussuchen kann, bei welchem Wetter man am liebsten arbeitet. Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist wegen des Klimas im Fußball-Mutterland England geblieben. "Ich hätte auch nach Italien oder Spanien gehen können", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler, der im Sommer vom FC Liverpool über den Umweg Bolton Wanderers zu Manchester City gewechselt ist: "Dass ich nicht dorthin gegangen bin, hat nichts mit dem Stil oder dem Tempo der Liga zu tun, eher mit dem Wetter."

Das Klima in England sei ihm lieber, erklärte der Ex-Münchner. "Ich mag es, wenn die Sonne scheint, aber nicht über einen langen Zeitraum wie in Italien oder Spanien." Auch im regnerischen England könne es warm werden, "aber der Gedanke, jedes Wochenende bei 40 Grad Hitze Fußball zu spielen, war nicht sehr verlockend für mich."

Hamann, der 2005 mit Liverpool die Champions League gewann, hatte nach seinem Abschied von den "Reds" zunächst in Bolton unterschrieben. Dann jedoch entschied er sich für einen Wechsel zu Manchester City, das umgerechnet 580 000 Euro als Entschädigung an die Wanderers zahlen musste. Beim Auftaktspiel der Premier League am vergangenen Sonntag beim Titelverteidiger FC Chelsea (0:3) fehlte Hamann wegen einer Mittelfußverletzung. Sein Einsatz im zweiten Punktspiel am Mittwochabend gegen den FC Portsmouth ist noch offen.

© SID

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