Fußball England
Klage von Sheffield in Tevez-Affäre abgewiesen

Ein Schiedsgericht hat die Klage von Sheffield United gegen West Ham United wegen Verletzung der Transferregeln zurückgewiesen. Damit muss Sheffield definitiv den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

In der kommenden Saison muss Sheffield United definitiv den Gang in Englands zweite Liga antreten. Ein Schiedsgericht wies die Klage des Premier-League-Absteigers gegen seinen bisherigen Ligarivalen West Ham United wegen Verletzung der Transferregeln zurück. Sheffield, das in der abgelaufenen Spielzeit mit drei Punkten Rückstand auf die Londoner als drittschwächste Mannschaft abgestiegen war, hatte den Verzicht des Liga-Verbandes auf einen Punktabzug für West Ham wegen erwiesener Regelwidrigkeiten bei den Transfers der argentinischen WM-Teilnehmer Carlos Tevez und Javier Mascherano angefochten.

West Ham hatte bei den Verpflichtungen gegen die Vorschrift verstoßen, dass keine dritte Partei die Politik oder die Leistungsfähigkeit eines Vereins beeinflussen dürfe. Die Transferrechte der verpflichteten Spieler jedoch hatte eine Investmentgesellschaft gehalten, die unter Führung des Isländers Eggert Magnusson drei Monate später den Klub komplett übernommen hatte. Die Premier League hatte West Ham daraufhin die Rekordstrafe von umgerechnet acht Mill. Euro auferlegt.

Ausgerechnet der in den Transferstreit involvierte Tevez hatte am letzten Spieltag den Siegtreffer bei Meister Manchester United geschossen.

© SID

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