Fußball England
Lampard wendet Chelsea-Blamage ab

Der FC Chelsea ist im Ligapokal nur knapp einer Blamage entgangen. Dank eines Treffers von Frank Lampard in der Nachspielzeit landeten die "Blues" einen 4:3-Erfolg über den Zweitligisten Leicester City.

Der FC Chelsea aus der englischen Premier League kann sich bei Frank Lampard bedanken, nicht zum Gespött der britischen Medien geworden zu sein. Der englische Nationalspieler rettete die "Blues" im Ligapokal vor einer Blamage. Lampard erzielte beim 4:3-Erfolg gegen den Zweitligisten Leicester City in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer, nachdem er bereits vorher zweimal für die Hauptstädter erfolgreich war.

Auch Rekordmeister FC Liverpool (2:1 gegen Cardiff City) und Lokalrivale FC Everton (1:0 n.V. bei Luton Town) hatten im Achtelfinale viel Mühe gegen unterklassige Gegner. Beim 3:0 des FC Arsenal gegen Sheffield United stand Nationaltorwart Jens Lehmann nicht einmal im Kader der Gunners.

Lampard will 100-Tore-Marke knacken

Matchwinner Lampard, der den verletzten John Terry als Kapitän vertrat, peilt nach seinen drei Toren eine historische Klub-Marke an. "Ich bin jetzt den 100 Toren für Chelsea sehr nah. Das wäre ein echter Meilenstein", sagte der Londoner, der nun 96 Treffer auf dem Konto hat. Der 29-Jährige wäre erst der achte Chelsea-Spieler, der die 100-Tore-Marke knackt.

Dabei musste die Millionentruppe an der Stamford Bridge lange um das Weiterkommen zittern. Leicester lag bis zur 87. Minute 3:2 in Führung, ehe der eingewechselte Andrej Schewtschenko mit seinem ersten Ballkontakt und Lampard die Blues retteten. Damit ist Chelsea seit 46 Heimspielen ohne Niederlage.

Wenige Kilometer weiter nördlich nahm Nationaltorwart Jens Lehmann nur als Tribünengast am Viertelfinaleinzug seines FC Arsenal teil. Trainer Arsene Wenger änderte gegen Sheffield seine Personalpolitik der vergangenen Jahre und ließ nicht seine Nummer zwei - in diesem Fall Lehmann - sondern in dem Polen Lukasz Fabianski Torwart Nummer drei zwischen die Pfosten.

Fowler verliert an alter Wirkungsstätte

Der frühere Nationalstürmer Robbie Fowler konnte sich bei seiner Rückkehr an die Anfield Road nur kurzzeitig Hoffnungen auf einen Pokalcoup machen. Nachdem Darren Purse für Cardiff ausgeglichen hatte, sorgte Liverpools Kapitän Steven Gerrard postwendend für die Entscheidung. Lokalrivale Everton musste beim Drittligisten Luton sogar in die Verlängerung, ehe Australiens Nationalspieler Tim Cahill die "Toffees" erlöste.

Außerdem zogen Manchester City (1:0 bei Bolton Wanderers), Tottenham Hotspur (2:0 gegen FC Blackpool), die Blackburn Rovers (2:1 beim FC Portsmouth) und West Ham United (2:1 bei Coventry City) in die Runde der letzten Acht ein.

© SID

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