Fußball England
Liverpool holt sich den FA-Cup

Der FC Liverpool hat zum siebten Mal den englischen FA-Cup gewonnen. Im Finale gewannen die "Reds" gegen West Ham United in Cardiff mit 6:4 nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 3:3 gestanden.

Zum siebten Mal hat sich der FC Liverpool den englischen FA-Cup gesichert. Im 125. Endspiel des traditionsreichsten Fußball-Wettbewerbs bezwangen die "Reds" den Londoner Premier-League-Rivalen West Ham United in Cardiff 3:1 im Elfmeterschießen, nachdem die Begegnung nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 3:3 (3:3, 1:2) gestanden hatte. Liverpool trat damit die Nachfolge des FC Arsenal, Team des deutschen Nationaltorhüters Jens Lehmann, an.

In der Manier ihres Champions-League-Triumphes von 2005 gegen den AC Mailand drehte Liverpool inklusive des nervenraubenden Elfmeterschießens ein fast schon verloren geglaubtes Spiel noch zu seinen Gunsten. Nach dem 0:2 durch ein Eigentor ausgerechnet durch Liverpools "Urgestein" Jamie Carragher (20.) und Dean Ashton glichen Djibril Cisse (31.) und Gerrard (54.) zum ersten Mal für den Tabellendritten der Premier League aus, ehe erneut Gerrard in der Nachspielzeit (90.) mit einem Traumtor die abermalige Führung der "Hammers" durch Paul Konchesky (64.) egalisierte und die Verlängerung erzwang.

Hamann trifft im "Elfer-Roulette"

Im voraussichtlich letzten FA-Cup-Endspiel in Wales vor der Rückkehr in den Neubau des Londoner Wembley-Stadion machten beim Elfer-"Roulette" Treffer von Hamann, Gerrard und John Arne Riise sowie vor allem drei Paraden von Schlussmann Jose Manuel Reina den Titelgewinn der Liverpooler perfekt.

West Ham kann sich ein Jahr nach seiner Rückkehr in die Premier League mit einer überaus positiven Bilanz trösten. Nach dem Klassenerhalt durch Rang neun hatte das Team von Teammanager Alan Pardew schon durch den Einzug ins Finale für die kommende Saison einen Platz im Uefa-Pokal sicher, da Liverpool an der Qualifikation zur Champions League teilnimmt.

Hamann erwies sich für die Elf von der Anfield Road einmal mehr als Talisman: Liverpools spanischer Teammanager Rafael Benitez brachte den früheren Münchner sieben Minuten nach dem ernüchternden 2:3 (71.) ins Spiel und weckte damit Erinnerungen an das Champions-League-Finale der vergangenen Saison, als Hamann gegen den AC Mailand nach einem 0:3-Zwischenstand ins Spiel gekommen war und erheblichen Anteil an der erfolgreichen Aufholjagd des Rekordmeisters hatte.

Gerrard rettet die "Reds"

Prompt nämlich rettete Gerrard die Liverpooler vor 75 000 Zuschauern im ausverkauften Millennium-Stadion noch in die Verlängerung und legte damit den Grundstein zum Triumph. In der Schlussminute der Verlängerung bewahrte Reina sein Team außerdem bei einem Kopfball von Nigel Reo-Coker, den der Spanier an die Latte lenkte, vor dem Ende aller Pokal-Träume.

© SID

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