Fußball England
Manchester-Derby der Superlative steht an

Fußball-England fiebert dem Manchester-Derby um den Meistertitel entgegen. Die „Sun“ spricht von der „Mutter aller Derbys“ und es gibt ein Rekord-TV-Interesse. City spielt die Bedeutung herunter, United schottet sich ab.
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LondonSir Alex Ferguson wählte für das „wichtigste Manchester-Derby meiner Zeit“ mal wieder eine derbe Ausdrucksweise. „Nur ein Masochist könnte das genießen“, meinte Manchester Uniteds Trainerlegende vor dem Meisterschafts-Showdown am Montagabend gegen City. Um dann mit Schalk im Nacken zu ergänzen: „Ich bin überzeugter Masochist. Ich bin ihnen vor 26 Jahren beigetreten.“ Auch City-Coach Roberto Mancini sprach vom wichtigsten Stadtduell „seit 50 Jahren“: 1968 waren die Citizens zuletzt englischer Meister. 16 TV-Anstalten werden das „Match der Saison“ („Independent“) direkt aus dem Etihad Stadium für geschätzte 650 Millionen Menschen weltweit übertragen - ein Premier-League-Rekord.

„Die Leute sagen, dass es das größte Spiel in der Geschichte der Premier League ist“, meinte City-Mittelfeldspieler Gareth Barry. „Es ist ein gutes Spiel, weil wir die Stadt in der ganzen Welt repräsentieren. 203 Länder gucken zu und Michel Platini macht sich die Mühe, zu kommen“, betonte der 70-Jährige Ferguson. Er schottete sein Team extra in einem Trainingslager in Südwales ab. „Fergie“ will mit aller Macht Uniteds 20. Titel, den 13. unter seiner Regie.

Allerdings haben sich die Red Devils dieses Titelduell der Superlative selbst eingebrockt. Noch bis vor kurzem hatten sie ein Acht-Punkte-Polster und sahen wie der souveräne Meister aus. Drei Spieltage vor Schluss liegt United nur noch mit drei Zählern und dem schlechteren Torverhältnis vor dem „nervigen Nachbarn“ (Ferguson).

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„Es ist das ultimative Spiel“

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