Fußball England
Manchester United feiert 17. Meistertitel

Manchester United ist englischer Meister. Am letzten Spieltag gewann "Manu" 2:0 (1:0) bei Wigan Athletic. Konkurrent FC Chelsea spielte gegen die Bolton Wanderers nur 1:1 (0:0).

Im Duell zwischen Manchester United und dem FC Chelsea steht es 1:0. Dank Superstar Cristiano Ronaldo und Urgestein Ryan Giggs hat "Manu" die englische Meisterschaft gewonnen und damit auch die Generalprobe für das Champions-League-Finale gegen Chelsea für sich entschieden. "Manu" gewann am letzten Spieltag durch ein Elfmetertor des Portugiesen (33.) und einen Treffer von Giggs (80.) mit 2:0 (1:0) bei Wigan Athletic und sicherte sich somit zum 17. Mal insgesamt den Titel. Für Teammanager Sir Alex Ferguson war es bereits der zehnte Meisterschafts-Triumph mit den "Red Devils".

Chelsea mit dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack kam gegen die Bolton Wanderers nur zu einem 1:1 (0:0). Andrej Schewtschenko brachte die "Blues" in Führung (62.), in der Nachspielzeit glich Bolton durch Kevin Davies aus. Chelsea hat jedoch im Finale der europäischen "Königsklasse" am 21. Mai in Moskau die große Chance zur Revanche.

Foul an Rooney leitet "Manu"-Sieg ein

Es war das erste Mal seit 40 Jahren, dass vor dem letzten Spieltag in der stärksten Liga der Welt zwei punktgleiche Teams an der Tabellenspitze standen. In Wigan konnte Manchester mit dem früheren Münchner Bundesliga-Profi Owen Hargreaves auf den zuletzt verletzten Nationalstürmer Wayne Rooney zurückgreifen. Dieser wurde nach etwas mehr als einer halben Stunde von Emmerson Boye gefoult, Ronaldo verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zu seinem 31. Saisontreffer in der Premier League.

Etwa 320 Kilometer weiter südlich in London musste Chelsea bereits nach einer Viertelstunde den Verlust von Kapitän John Terry verkraften, der bei einem Zusammenprall mit seinem Torhüter Petr Cech eine Armverletzung erlitt und mit Schmerz verzerrtem Gesicht vom Platz getragen werden musste. Nachdem zwischenzeitlich ein Armbruch befürchtet wurde, stellte sich die Verletzung als ausgekugelte Schulter heraus. "Ich mache drei Kreuze. Ich denke, dass ich im Champions-League-Finale dabei sein kann", sagte Terry. Schewtschenkos Tor sorgte am Ende noch einmal für Spannung, doch die "Blues" hofften umsonst.

Manchester City kassiert 1:8-Schlappe

Die Tickets für das europäische Geschäft waren in England schon vor dem letzten Spieltag der Premier League vergeben. Manchester und Chelsea haben einen festen Startplatz in der Champions League, der FC Arsenal (1:0 beim FC Sunderland) und der FC Liverpool (2:0 bei Tottenham Hotspur) dürfen in der Qualifikation auf weitere Tickets für die "Königsklasse" hoffen. Für den Uefa-Cup qualifizierte sich über die Liga der FC Everton (3:1 gegen Newcastle United). Zudem starten Ligapokal-Sieger Tottenham und der FA-Cup-Gewinner. Letzterer wird am Samstag zwischen Erstligist FC Portsmouth und dem walisischen Zweitligisten FC Cardiff ermittelt. Manchester City mit dem vor der Ablösung stehenden Coach Sven-Göran Eriksson kassierte zum Abschluss eine bittere 1:8-Pleite beim FC Middlesbrough, Klub des deutschen Nationalspielers Robert Huth.

Absteigen müssen neben Derby County, dass die Saison nach dem 0:4 gegen den FC Reading mit nur elf Punkten beendete, auch Reading und Birminham City, dem der 4:1-Erfolg gegen die Blackburn Rovers ebenfalls nichts mehr nutzte.

© SID

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