Fußball England
Newcastle United fordert Geld für Owen-Ersatz

Die schwere Verletzung von Michael Owen zwingt die Verantwortlichen von Newcastle United sich nach einem Ersatz für den Stürmer umzusehen. Der Verein fordert nun vom englischen Verband Geld für eine Spielerverpflichtung.

Newcastle United trifft die schwere Verletzung von Michael Owen doppelt schwer. Der Top-Stümer fällt nicht nur lange Zeit aus, der Verein hat für die kommende Saison auch bloß noch zwei weitere Stürmer im Kader. Daher fordern die Verantwortlichen des Premier-League-Klubs vom nationalen Fußball-Verband FA einen höheren Schadenersatz. Die Versicherung der FA sieht lediglich die Fortzahlung des Gehaltes der Nationalspieler für die Zeit ihres Ausfalls vor. Im Fall von Owen, der im zweiten WM-Gruppenspiel am Dienstag gegen Schweden (2:2) einen Kreuzbandriss erlitt und fünf Monate ausfallen wird, sind es umgerechnet 145 000 Euro pro Woche.

Keine Unterstützung haben die Vereine für die Verpflichtung eines Ersatzspielers zu erwarten, was die Verantwortlichen von Newcastle auf den Plan gerufen hat. "Es müssen sämtliche Kosten abgedeckt sein", kritisierte Klub-Chef Freddy Shepherd. United hatte die kommende Saison fest mit Owen geplant, zumal Routinier Alan Shearer seine Laufbahn beendet hat. In Shola Ameobi und Albert Luque stehen Newcastle derzeit nur zwei gelernte Stürmer zur Verfügung.

Ein Kandidat für die vakante Position soll Ruud van Nistelrooy sein, der Manchester United verlassen wird, aber auch auf der Wunschliste des deutschen Meisters Bayern München steht. Im Gespräch sind außerdem Dirk Kuyt von Feyenoord Rotterdam und Jimmy Floyd Hasselbaink, dessen Vertrag beim Uefa-Cup-Finalisten FC Middlesbrough ausgelaufen ist.

Owen bestritt bisher nur elf Spiele für Newcastle

Owen war im Sommer vergangenen Jahres für eine Ablösesumme von 22,5 Mill. Euro von Real Madrid zu den "Elstern" gewechselt, für die er jedoch bislang nur elf Spiele bestritt. Owen war gerade von einem im Januar erlittenen Fußbruch mit zwei anschließenden Operationen genesen, als ihn Nationalcoach Sven-Göran Eriksson in den WM-Kader berief.

© SID

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