Fußball
Erster Auswärtssieg für Bielefeld: 3:0 in Frankfurt

Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat Arminia Bielefeld seinen Höhenflug in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich in der Tabelle im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Die Ostwestfalen gewannen bei Eintracht Frankfurt mit 3:0 (1:0).

dpa FRANKFURT/MAIN. Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat Arminia Bielefeld seinen Höhenflug in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich in der Tabelle im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Die Ostwestfalen gewannen bei Eintracht Frankfurt mit 3:0 (1:0).

Damit blieben sie auch im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen. Für die Frankfurter war es dagegen die erste Heimniederlage der Saison. Vor 35 500 Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank Arena erzielten Artur Wichniarek (26.), Sibusiso Zuma (62.) und Marcel Ndjeng (84.) die Treffer für die Bielefelder. Die Arminia gewann erstmals in der Bundesliga-Geschichte in Frankfurt.

Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer eine Partie mit wenig Höhepunkten. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, so dass es zunächst keine Torchancen gab. Erst in der 25. Minute hatte Frankfurts Verteidiger Sotirios Kyrgiakos, der für Aleksandar Vasoski in die Mannschaft gerückt war, die erste Gelegenheit für die Gastgeber. Sein Kopfball wurde von David Kobylik aber auf der Torlinie geklärt (25.). Der Tscheche war für den verletzten Jörg Böhme (Knieprobleme) ins Bielefelder Team gerückt.

Im direkten Gegenzug gingen die Gäste mit ihrer ersten Torchance in Führung. Nach Zuspiel von Jonas Kamper stand Wichniarek plötzlich frei vor Frankfurts Torhüter Oka Nikolov und vollstreckte sicher. Für den Polen war es der fünfte Saisontreffer. „Die Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Insgesamt haben wir in der ersten Halbzeit taktisch auf einem sehr hohen Niveau gespielt“, sagte Bielefelds Trainer Thomas von Heesen nach der Partie. Kurz nach dem 1:0 hätte Wichniarek sogar auf 2:0 erhöhen können, sein Schuss aus halblinker Position ging aber knapp am Frankfurter Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel brachte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel mit Michael Thurk für den Ex-Bielefelder Michael Fink einen weiteren Offensivspieler. Angetrieben von den eigenen Fans, von denen ein Teil die erste Halbzeit aus Protest gegen ihrer Meinung nach zu Unrecht ausgesprochener Stadionverbote boykottiert hatte, drängte die Eintracht auf den Ausgleich. In der 47. Minute scheiterte Alexander Meier mit einem Kopfball am stark reagierenden Bielefelder Torhüter Uwe Hain. „Wenn wir da getroffen hätten, wären wir vielleicht noch einmal ins Spiel zurück gekommen“, sagte Frankfurts Trainer Funkel.

Der Angriffsschwung der Gastgeber hielt aber nur gute zehn Minuten. Dann konnten sich die Gäste wieder befreien und wurden ihrerseits mit Kontern gefährlich. Einen dieser Gegenangriffe schloss Zuma in der 62. Minute zum 2:0 ab. Wenig später hätte der Südafrikaner endgültig alles klar machen können, traf aber nur den Pfosten des Frankfurter Tores. Für die Entscheidung sorgte schließlich der eingewechselte Ndjeng sechs Minuten vor dem Ende. „Ich kann es noch gar nicht glauben. Das Gefühl ist super. 3:0 in Frankfurt gewonnen und ein Tor geschossen. Einfach unglaublich“, sagte der 24-Jährige nach seinem ersten Bundesligatreffer.

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