Fußball Europa-League
AIK Solna erneut wegen Ausschreitungen verurteilt

Nach wiederholten Ausschreitungen, diesmal am Rande der Europa-League-Qualifkation ist AIK Solna zu einer Geldstrafe von 60 000 Euro verurteilt worden.

Der elfmalige schwedische Meister AIK Solna ist von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) erneut zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wegen Ausschreitungen nach dem Play-off-Hinspiel der Europa League gegen Lewski Sofia (0:0) am 19. August muss der Klub 60 000 Euro zahlen. Das gab AIK auf seiner Webseite bekannt.

Nach dem torlosen Remis gegen Sofia war der Mannschaftsbus der Gäste mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Dabei wurden der Pressesprecher und der Masseur von Sofia verletzt, Scheiben gingen zu Bruch. Auch Todor Batkow, Präsident des bulgarischen Klubs, wurde von einer Flasche getroffen.

"Die Strafe liegt im erwarteten Rahmen", sagte AIK-Präsident Mats Gustavsson, der die Randalierer zur Verantwortung ziehen will. Die örtliche Polizei hilft dem Klub bei der Identifizierung der Übeltäter.

AIK ist Wiederholungstäter. Bereits Anfang August wurden die Schweden von der Uefa zu einer Strafe von 15 000 Euro verurteilt, nachdem AIK-Fans Feuerwerkskörper abgebrannt und sich gegenüber Gästefans und Polizeikräften aggressiv verhalten hatten. Auch in der heimischen Liga war AIK in dieser Saison bereits mehrmals zur Kasse gebeten worden.

© SID

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