Fußball Europa-League
Bilbao, PSV, Roma und Sporting folgen Werder

Bilbao ist am fünften Europa-League-Spieltag durch ein 3:0 bei Austria Wien der Einzug in die Zwischenrunde gelungen. Auch die PSV, AS Rom und Sporting zogen in die K.o.-Runde ein.

Werder Bremens Gruppengegner Athletic Bilbao hat in einem Skandalspiel bei Austria Wien den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League geschafft. Fans der Austria hatten in der zweiten Halbzeit das Feld gestürmt und eine rund 25-minütige Unterbrechung provoziert. Bilbao ließ sich dadurch aber nicht beirren und sicherte durch den souveränen 3:0-Erfolg zumindest schon Platz zwei. Am letzten Spieltag am 16. Dezember könnte Bilbao mit einem 2:0-Erfolg gegen Werder beziehungsweise mit jedem Erfolg mit drei oder mehr Toren Differenz noch Gruppensieger werden.

Neben den Basken zogen auch Hertha-Gegner Sporting Lissabon, AS Rom und die die PSV Eindhoven in die K.o.-Runde ein. Lissabon kam in der Gruppe D kurz vor Schluss zum erlösenden 1:1 gegen den SC Heerenveen, der jetzt auf eine Berliner Niederlage am letzten Spieltag gegen die Portugiesen hoffen muss.

Eindhoven siegt dank Last-Minute-Tor

Eindhoven machte beim 1:0 gegen Sparta Prag in der ersten Minute der Nachspielzeit den Sieg in der Gruppe K perfekt. Damit stehen jetzt 16 Teilnehmer an der Runde der letzten 32 Teams fest. Der jetzt mit Prag punktgleiche FC Kopenhagen (beide sieben Punkte) erhielt sich die Chance aufs Weiterkommen durch ein 2:0 gegen CFR Cluj. In der Gruppe E ist Rom (zehn Punkte) nach dem 2:1 gegen den FC Basel (neun Punkte) mit Trainer Thorsten Fink weiter, die Schweizer und der FC Fulham (acht Punkte) nach dem 1:0 gegen Zska Sofia kämpfen noch im direkten Duell um Platz zwei.

Panathinaikos Athen verpasste in der Gruppe F durch ein 0:1 bei Tabellenführer Galatasaray Istanbul die vorzeitige Qualifikation und braucht am letzten Spieltag noch einen Punkt gegen Partizan Belgrad, das in Unterzahl 2:1 gegen Sturm Graz mit Trainer Franco Foda gewann.

Brügge muss zittern

In der Gruppe J muss der FC Brügge weiter um den zweiten Platz zittern. Die Belgier kamen beim bereits qualifizierten Gruppensieger Schachtjor Donezk nur zu einem 0:0 und haben mit acht Punkten noch einen Zähler Vorsprung vor dem FC Toulouse, der Partizan Belgrad 1:0 besiegte. Die Franzosen müssen allerdings in Brügge gewinnen, um noch weiterzukommen.

Das Skandalspiel in Wien war schon nach fünf Minuten erstmals unterbrochen worden, nachdem Austria-Fans Rauchbomben gezündet hatten. Nachdem dem 0:1 durch Llorente in der 19. Minute eine klare Abseitsposition vorausgegangen war und San Jose in der 62. Minute mit einem erneut umstrittenen Tor auf 0:2 erhöht hatte, brannten einigen Fans der Gastgeber dann komplett die Sicherungen durch. Nachdem das Spielfeld wieder geräumt war, wurde die Begegnung aber doch noch beendet, und Llorente setzte mit seinem zweiten Treffer (84.) den Schlusspunkt.

Austria-Manager befürchtet "hohe Geldstrafe"

Austria-Manager Markus Kraetschmer befüchtet "sicher wieder eine hohe Geldstrafe" durch die Europäische Fußball-Union (Uefa), gab aber dem norwegischen Schiedsrichtergespann um Svein Oddvar Moen eine Mitschuld an der Eskalation. "Das Schiedsrichterteam hat viel zu den Emotionen beigetragen", sagte Kraetschmer, der den Referee neben Fehlentscheidungen auch provozierendes Gehabe vorwarf.

© SID

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