Fußball
FC Bayern stellt Ballack-Nachfolger vor

Paukenschlag beim FC Bayern München: Wenige Tage vor Transferschluss hat der deutsche Fußball-Rekordmeister doch noch den großen Coup gelandet und holt Mark van Bommel vom FC Barcelona.

HB MÜNCHEN. „Wir haben eine feste Vereinbarung mit Barcelona und dem Spieler“, bestätigte Bayern-Manager Uli Hoeneß am Samstag im TV-Sender „arena“ die spektakuläre Verpflichtung. Wenige Stunden vor dem Bundesligaderby gegen den 1. FC Nürnberg hatten sich die Bayern mit dem spanischen Meister und van Bommel auf den Transfer geeinigt. Der 29-jährige niederländische Nationalspieler soll in der kommenden Woche nach einer medizinischen Untersuchung einen Dreijahres-Vertrag in München unterschreiben. „Er wird sechs Millionen Euro kosten“, sagte Hoeneß. Erstmals spielberechtigt ist van Bommel am 9. September im DFB-Pokalspiel der Bayern beim FC St. Pauli. Auch in der Champions League kann er eingesetzt werden.

Als zentraler Mittelfeldspieler soll van Bommel beim FC Bayern die Nachfolge von Michael Ballack antreten, der seit dieser Saison beim FC Chelsea London in der englischen Premier League unter Vertrag steht. Der 40-fache Nationalspieler stand bereits im Frühjahr dieses Jahres auf der Wunschliste der Bayern und gehört mittlerweile nicht mehr zum Stammpersonal bei Barca-Trainer Frank Rijkaard. „Ich gehe zu den Bayern. Das ist das Beste für meine Karriere. Ich muss an meine Zukunft denken“, soll van Bammel spanischen Medien zu Folge Freunden gegenüber erklärt haben.

Während der Verhandlungen im Frühjahr hatte sich Bayern-Trainer Felix Magath bereits für van Bommel ausgesprochen. „Er ist ein guter Fußballer, ein Siegertyp und dazu eine Persönlichkeit. Er kann eine Mannschaft weiterbringen“, hatte Magath damals gesagt. Owen Hargreaves muss unterdessen seinen Traum von einem Wechsel in die Premier League endgültig begraben. „Owen bleibt. Da können Sie Gift drauf nehmen. Er hat bei uns einen Vierjahres-Vertrag und den muss er erfüllen“, sagte Hoeneß. Der englische Nationalspieler hatte in den vergangenen Wochen wiederholt seinen Wunsch nach einem Wechsel nach England geäußert und war heftig von Manchester United umworben worden. „Sir Alex muss ohne Hargreaves planen“, erteilte Hoeneß ManU- Manager Alex Ferguson eine endgültige Absage.

Dass sein Machtwort im Fall Hargreaves negativen Einfluss auf die Leistungen des 25-jährigen Mittelfeldspielers haben wird, befürchtet Hoeneß nicht. „Spätestens zum Transferschluss am kommenden Freitag wird sich alles beruhigen“, meinte der Bayern-Manager, „wir wollen versuchen, dass wir mit van Bommel und Hargreaves noch besser werden.“

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