Fußball Fifa
Blatter vermeidet Konflikt um Liga-Reduzierung

Der Vorschlag Joseph S. Blatters, künftig weniger Vereine in den europäischen Top-Ligen spielen zu lassen, hätte beinahe für einen Eklat gesorgt. Jetzt ruderte der Fifa-Präsident zurück.

Mit dem Vorschlag von Fifa-Präsident Joseph S. Blatter, die Top-Ligen auf 18 oder gar 16 Vereine zu kürzen, hat der Fußball-Weltverband beinahe einen Streit mit den europäischen Top-Ligen provoziert. Ein Konflikt konnte jedoch vorerst abgewendet werden. Anlass war die Überlegung, dass es künftig mehr Spielraum für die Erstellung des internationalen Kalenders geben soll. Dagegen hatten sich England, Spanien, Italien und Frankreich, in deren Top-Ligen 20 Vereine spielen, mit Vehemenz ausgesprochen.

Auf einem gemeinsamen Treffen der Fifa und der europäischen Profifußball-Ligen (Epfl) am Donnerstagabend in Straßburg, an dem auch Blatter und Fifa-Generalsekretär Urs Linsi teilnahmen, stellte der Weltverband klar, dass es sich um eine Anregung und nicht um eine Forderung gehandelt habe. "Es sollte vielmehr eine offene Diskussion angeregt werden", hieß es in einer Stellungnahme der Epfl. Dafür will die Fifa eine Task Force bilden, in der auch Repräsentanten der Epfl vertreten sein sollen. Das wäre ein Novum.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%