Fußball Fifa
Fifa erleidet juristische Schlappe

Der millionenschwere Vertrag zwischen dem Fußball-Weltverband Fifa und dem Kreditkarten-Unternehmen Visa ist von einem Gericht in New York für ungültig erklärt worden. Geklagt hatte Konkurrent Mastercard.

Vor einem New Yorker Gericht hat der Fußball-Weltverband Fifa eine herbe Niederlage hinnehmen müssen. Der United States District Court of New York erklärte den millionenschweren Sponsorenvertrag zwischen der Fifa und dem Kreditkarten-Unternehmen Visa für ungültig.

Geklagt hatte Visa-Konkurrent Mastercard, der seit 16 Jahren auch offizieller WM-Partner des Weltverbandes ist. Die Fifa-Vereinbarung mit Visa sollte von 2007 an gelten und bis 2014 laufen.

Die Fifa erklärte am Donnerstagabend, dass sie "bestürzt"über das Urteil sei. Sie werde den Entscheid anfechten und geht davon aus, sich auch durchzusetzen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Nach Überzeugung des New Yorker Gerichts habe die Fifa das Erstverhandlungsrecht des bisherigen Partners Mastercard missachtet und Verantwortliche des Unternehmens angelogen. Auch Visa soll nicht über das Erstverhandlungsrecht des bisherigen Partners informiert worden sein.

© SID

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