Fußball Fifa
Fifa lenkt im Streit um Höhenlimit ein

Der Fußball-Weltverband Fifa ist im Streit um ein Höhenlimit bei Länderspielen auf einen Kompromiss eingegangen. Das Fifa-Exekutivkomitee entschied, dass die Begrenzung zukünftig bei 3000m anstatt 2500m liegt.

Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine Haltung zu einem Höhenlimit bei Länderspielen noch einmal überdacht und ist den Andenstaaten entgegengekommen. Das Fifa-Exekutivkomitee endschied auf seiner Sitzung am Mittwoch im Hauptquartier in Zürich, dass Spiele in Höhenlagen bis zu 3000m stattfinden dürfen. Zuletzt hatte der Weltverband mit einem Höhenlimit von 2500m für einen Sturm der Entrüstung bei den betroffenen Nationen gesorgt.

Vor allem die Andenstaaten Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile sowie auch Mexiko waren von der Neuerung betroffen. Der bolivianische Staatspräsident hatte aus diesem Grund ein Fußball-Spiel in 6000m Höhe veranstaltet, um zu zeigen, dass selbst in derart dünner Luft Sport möglich sei. Boliviens 3700m hochgelegene Hauptstadt La Paz ist aber vom Entgegenkommen der Fifa ausgeschlossen.

Anfang der Woche hatte Fifa-Präsident Joseph S. Blatter klargestellt, dass es generell kein Verbot für Spiele in großen Höhenlagen gebe. Man müsse den Gästeteams nur eine ausreichende Frist zur Akklimatisierung gewähren.

© SID

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