Fußball Fifa
Fifa will Spielverzögerungen härter bestrafen

Der Fußball-Weltverband Fifa plant auf seiner nächsten Versammlung am 4. März in Luzern weitere Regeländerungen. Dabei geht es vor allem um eine härtere Bestrafung von Spielverzögerung.

Auf der Jahreshauptversammlung am 4. März in Luzern will der Fußball-Weltverband Fifa zusammen mit dem International Football Association Board (Ifab) einige Regeländerungen beschließen. Dabei sollen in erster Linie härtere Strafen gegen Spielverzögerungen beschlossen werden.

Die Fifa hat bereits einen Vorschlag zu einer Modifizierung der Regel zwölf eingereicht, wonach Spieler, die die Fortsetzung des Spiels absichtlich verzögern, indem sie bei Freistößen, Einwürfen und Eckstößen durch Ballberühren die Konfrontation mit dem Gegner suchen, zu verwarnen sind. Ebenfalls sollte der Fifa zufolge künftig ein Spieler die Gelbe Karte sehen, wenn er sich nach einem Gegentor den Ball schnappt und so die Fortsetzung der Partie verzögert.

Aus der Mitteilung ging jedoch nicht hervor, wie es bewertet werden soll, wenn ein Spieler nach einem Torerfolg den Ball aufnimmt, um ihn möglichst schnell zum Anstoßkreis zu bringen. Dies könnte der Fall sein, weil seine Mannschaft beispielsweise in Rückstand liegt.

Ebenfalls wollen sich die Ifab-Vertreter aus England, Schottland, Wales und Nordirland sowie die vier Fifa-Gesandten, die die übrigen 203 Verbände vertreten, mit der technischen Unterstützung von Schiedsrichtern befassen. Für Regeländerungen ist jeweils eine Dreiviertelmehrheit des achtköpfigen Gremiums erforderlich.

© SID

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