Fußball Fifa
Fifa zeichnet Iquitos und Frisk aus

Der Weltverband Fifa hat die peruanische Stadt Iquitos mit dem "Fair-Play-Preis 2005" ausgezeichnet. Der "Presidental Award" geht an den schwedischen Ex-Schiedsrichter Anders Frisk.

Der "Fair-Play-Preis 2005" des Weltverbands Fifa geht an die Fußballfreunde der peruanischen Stadt Iquitos. Damit würdigte der Verband die Leistungen der Stadt im Amazonas-Gebiet im Vorfeld der U17-WM 2005. Die Stadt errichtete binnen weniger Monate ein Stadion mit einer Kapazität von 25 000 Plätzen, das nun das modernste in Peru ist.

Der "Presidental Award" der Fifa geht in diesem Jahr an den schwedischen Ex-Schiedsrichter Anders Frisk, der im März 2005 nach Morddrohungen gegen seine Person zurückgetreten war. Fifa-Präsident Joseph S. Blatter kritisierte die Anfeindungen gegen die Unparteiischen und sprach sich in diesem Zusammenhang gegen den von vielen Experten geforderten Videobeweis aus.

Blatter gegen Videobeweis

"Den Schiedsrichter entmenschlichen, indem er, wie wenige vorschlagen, mittels Videotechnik unterstützt wird, heißt, den Fußball entmenschlichen. Das wäre absolut kontraproduktiv", sagte Blatter in Zürich. Blatter machte zudem deutlich, dass Rassismus und Gewalt nichts im Fußball zu suchen haben: "Wir müssen uns weiter bemühen, Rassismus und Gewalt auszumerzen. Während der WM in Deutschland haben wir die Chance, das Gute im Spiel zu zeigen."

© SID

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