Fußball Fifa
Fifa zeigt Rassismus die Rote Karte

Der Fußball-Weltverband (Fifa) vertritt eine klare Linie, wenn es um den Kampf gegen Rassismus geht und hat den Artikel 55 des Fifa-Disziplinarreglements abgeändert, damit in Zukunft härtere Strafen möglich sind.

Rassismus hat zukünftig keine Chance im Fußball: Der Fußball-Weltverband (Fifa) hat im Kampf gegen Rassismus den Artikel 55 des Fifa-Disziplinarreglements abgeändert, sodass bei rassistischen oder diskriminierenden Vorfällen härtere Strafen möglich sind.

Die Maßnahmen reichen je nach Fall von Spielsperren über Punkteabzug (drei Punkte für ein erstes Vergehen, sechs Punkte für ein zweites und Relegation für weitere Vergehen) bis hin zum Wettbewerbsausschluss eines Teams. Die Konföderationen und Mitgliedsverbände sind dazu verpflichtet, die genannten Bestimmungen in ihre Reglemente aufzunehmen. Bei Missachtung dieser Bestimmung kann der betreffende Verband für zwei Jahre vom internationalen Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

"Es gibt nur eine Rasse, die Rasse aller Menschen. Gewisse Leute nehmen den Fußball als Geisel. Einige Menschen lernen einfach nie. Aus diesem Grund hat die Fifa die Pflicht einzuschreiten, die Situation zu bereinigen und diese Menschen von den Stadien fern zu halten", sagte der dunkelhäutige französische Ex-Weltmeister Lilian Thuram, der sich im Kampf gegen Rassismus vehement einsetzt.

© SID

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