Fußball Fifa: "Kameras an der Linie" anstatt "Chip im Ball"?

Fußball Fifa
"Kameras an der Linie" anstatt "Chip im Ball"?

Anstelle der Chip-Ball-Technologie will die Fifa offenbar Kameras an den Torlinien positionieren. Der Punkt "kamerabasierte Torlinientechnologie" wurde auf die Tagesordnung der 120. Jahresversammlung gesetzt.

Der Fußball-Weltverband Fifa zieht in der Diskussion um technische Hilfsmittel offenbar eine weitere Variante in Betracht. Anstelle des Chip-Balls sollen demnach Digitalkameras bei strittigen Torszenen Aufschluss geben. Die Fifa hat die "kamerabasierte Torlinientechnologie" auf die Tagesordnung der 120. Jahresversammlung des International Football Association Board (Ifab) am Samstag in Luzern gesetzt. Das Ifab ist für die Regeln im Weltfußball und mögliche Änderungen zuständig.

In Luzern wird der italienische Verband die Ifab-Mitglieder über die neue Technologie informieren, die mit Hochleistungs-Digitalkameras anstatt mit einem im Ball eingesetzten Chip oder fixen Vorrichtungen auf dem Spielfeld funktioniert.

Dem Ifab gehören der englische, walisische, schottische und irische Verband sowie die Fifa an. Der Weltverband vertritt die übrigen 203 Länder mit vier Stimmen. Die vier britischen Verbände haben je eine Stimme. Damit ein Antrag angenommen wird, muss er sechs Stimmen erhalten.

© SID

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