Fußball Fifa
Maradona muss sich vor Fifa verantworten

Diego Maradona hat nach seiner obszönen Verbal-Attacke gegen Journalisten eine Einladung zur Fifa-Anhörung am Sonntag bekommen. Argentiniens Fußball-Idol droht eine Sperre.

Diego Maradona muss nach seinen obszönen Schimpftiraden auf Journalisten am Sonntag im Hauptquartier des Fußball-Weltverbandes Fifa zum Rapport antreten. Argentiniens Idol und Nationaltrainer drohen nach der Anhörung in Zürich bis zu fünf Spiele Sperre und eine Geldstrafe von bis zu 20 000 Euro. Beginn der Anhörung ist um 14 Uhr.

Nach dem 1:0-Sieg des zweimaligen Weltmeisters gegen Uruguay und der damit verbundenen direkten Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika hatte sich Maradona einen verbalen Rundumschlag gegen die kritischen Journalisten aus seiner Heimat geleistet. Dabei war er in die Vulgärsprache abgeglitten. Unter anderem fielen Sätze wie "Ihr könnt mir einen blasen - die Frauen mögen mir das verzeihen". Zudem zeigte er bei der Abfahrt mit dem Mannschaftsbus einige beleidigende Gesten.

Reue ist von Maradona allerdings nicht zu erwarten. "Ich bereue meine Aussagen nicht. Das war eine große Befreiung. Wenn wir uns nicht qualifiziert hätten, hätte ich nach Haiti auswandern müssen. Ich wäre erschossen worden. Aber ich wusste, dass ich mich mit der WM-Qualifikation an den Journalisten rächen werde", sagte er nach den Vorfällen vom 14. Oktober.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%