Fußball Fifa
Rechtsstreit zwischen Fifa und Puma beigelegt

Der Weltverband Fifa und der Sportartikelhersteller Puma haben ihren Rechtsstreit um das Einteiler-Trikot der Nationalmannschaft Kameruns beigelegt und sich auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

Im Rechtsstreit um das Einteiler-Trikot der Nationalmannschaft Kameruns haben sich der Weltverband Fifa und der Sportartikelhersteller Puma auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Dies gab die Fifa per Pressemitteilung bekannt. "Diesen Vergleich haben die Parteien im Interesse des internationalen Fußballsports abgeschlossen", teilte der Weltverband mit. Über den Inhalt der Vergleichsvereinbarung ist von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart worden.

Puma hatte auf Zahlung von 1,5 Mill. Euro Schadenersatz vor dem Landgericht Nürnberg/Fürth geklagt, weil der Weltverband den Einteiler Kameruns beim Afrika-Cup 2004 zunächst erlaubt, ab dem Viertelfinale aber verboten hatte, weil dieser nicht den Regeln entsprochen habe. So wurde der Fall ins Rollen gebracht. Die Vorsitzende Richterin Ingrid Kefer hatte auf "Verstoß gegen das Kartellrecht" erkannt.

Kamerun war von der Fifa zunächst mit einem Sechs-Punkte-Abzug in der WM-Qualifikation bestraft worden. Auf dem Fifa-Kongress 2004 in Paris war diese Entscheidung per Gnadenakt aufgehoben worden. Allerdings musste der Olympiasieger von 2000 in Sydney 200 000 Schweizer Franken Geldbuße für das Tragen des Einteilers beim Afrika-Cup tragen.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%