Fußball Fifa
Togo muss 63 000 Euro Strafe zahlen

Der Fußball-Verband Togos ist von der Fifa zu einer Geldbuße von 63 000 Euro verurteilt worden. Damit reagierte die Fifa auf die Streikandrohung der Spieler bei der WM 2006 in Deutschland.

Der angedrohte Streik bei der WM kommt Togo teuer zu stehen: Der togolesische Fußball-Verband ist von der Disziplinar-Kommission des Weltverbandes Fifa zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 63 000 Euro verurteilt worden. Damit reagierte die Fifa auf die Streikandrohung der Spieler Togos, die wegen des Prämienstreits mit ihren Verbandsoberen im Vorfeld des WM-Gruppenspiels gegen die Schweiz einen Boykott angedroht hatten. Erst nach dem Eingreifen der Fifa war die Begegnung am Ende doch noch angepfiffen worden.

Die Fifa-Kommission wertete dieses Verhalten als "schwerwiegend", da sich Togo nicht als würdiger WM-Teilnehmer präsentiert habe. "Seit der Ankunft im Mai beherrschten die internen Querelen die Schlagzeilen. Das war eines WM-Teilnehmers nicht angemessen, der Ruf der WM wurde aufs Spiel gesetzt´, hieß es in einer Fifa-Mitteilung. Togos deutscher Trainer Otto Pfister hatte wegen der Boykott-Drohung entnervt das Handtuch geworfen, kehrte aber nur drei Tage später auf die Bank der Westafrikaner zurück.

Das Schuldeingeständnis des Verbandes sowie die folgende Entschuldigung wurden allerdings als mildernde Umstände gewertet. Gegen das Urteil kann Togo Berufung einlegen.

© SID

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